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Koblenz: Bundeswehr übergibt Erweiterungsbau an die ADAC-Luftrettung

05.06.2016

Koblenz (RPF) ::  Bereits am 18. April wurde der Erweiterungsbau der Luftrettungsstation “Christoph 23“ am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus (BwZKrhs) Koblenz an die ADAC-Luftrettung übergeben. Dank der Unterstützung von Bundeswehr und ADAC-Luftrettung können wir Ihnen nun auch erste Aufnahmen vom Neubau des Sozialtraktes zeigen.

Wurde Mitte April offiziell an die ADAC-Luftrettung übergeben: der neue Sozialtrakt der Luftrettungsstation “Christoph 23“ am BwZKhrs Koblenz

Wurde Mitte April offiziell an die ADAC-Luftrettung übergeben: der neue Sozialtrakt der Luftrettungsstation “Christoph 23“ am BwZKhrs Koblenz

Foto: Frank Michels/ADAC-Luftrettung

„Wir sind stolz darauf, dem Rettungshubschrauber ‘Christoph 23‘ hier am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz eine dauerhafte, neue Basis geben zu können“, begrüßte Generalarzt Dr. Jürgen Brandenstein, Chefarzt des BwZKrhs, die Gäste bei der Veranstaltung Mitte April.

Generalarzt Dr. Jürgen Brandenstein, Chefarzt des BwZKrhs, begrüßte die Gäste bei der Übergabeveranstaltung und betonte die gute Zusammenarbeit mit der ADAC Luftrettung gGmbH

Generalarzt Dr. Jürgen Brandenstein, Chefarzt des BwZKrhs, begrüßte die Gäste bei der Übergabeveranstaltung und betonte die gute Zusammenarbeit mit der ADAC Luftrettung gGmbH

Foto: Andreas Weidner/Bundeswehr

Generalarzt Dr. Jürgen Brandenstein und Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH, bei der symbolischen Übergabe der Station

Generalarzt Dr. Jürgen Brandenstein und Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH, bei der symbolischen Übergabe der Station

Foto: Andreas Weidner/Bundeswehr

Die Planungen für das neue Gebäude hatten bereits im Jahr 2006 begonnen. Mehr als 1,3 Millionen Euro wurden investiert, um das neue Gebäude fertigzustellen.

Das zweckmäßig eingerichtete neue Büro der Koblenzer Luftrettungsstation

Das zweckmäßig eingerichtete neue Büro der Koblenzer Luftrettungsstation

Foto: Frank Michels/ADAC-Luftrettung

Der Ruhe- und Aufenthaltsraum (links) und die Küche (rechts)

Der Ruhe- und Aufenthaltsraum (links) und die Küche (rechts)

Foto: Frank Michels/ADAC-Luftrettung

Der Lageraum für die Medizintechnik

Der Lageraum für die Medizintechnik

Foto: Frank Michels/ADAC-Luftrettung

Das Betreibermodell (die ADAC Luftrettung gGmbH stellt seit dem Jahr 1999 den Rettungshubschrauber und die Piloten, das medizinische Fachpersonal wird vom Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz gestellt) wurde von Brandenstein als vorbildlich gewürdigt: „Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“, sagte der Generalarzt. „Wir gehen damit weiter einen Weg, der von der Politik zunehmend gefördert und auch gefordert wird. Ein Mehr an Kooperation und ein Weniger an Konkurrenz und Konfrontation im Gesundheitswesen zum Wohl der Patienten.“

Die Kooperation zwischen ADAC-Luftrettung und Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz kommt auch sichtbar zum Tragen: der RTH “Christoph 23“ ist dementsprechend beklebt

Die Kooperation zwischen ADAC-Luftrettung und Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz kommt auch sichtbar zum Tragen: der RTH “Christoph 23“ ist dementsprechend beklebt

Foto: Jörn Fries

Der Chefarzt des BwZKrhs schloss seine Rede zur Übergabe der neuen Räume mit einem „Allzeit einen guten Flug und wie die Flieger sagen: Always happy landings!“.

Zu sehen ist der RTH “Christoph 23 “ anlässlich des diesjährigen Tages der Bundeswehr am kommenden Samstag (11.06.2016) in der Koblenzer Falckenstein-Kaserne.

Autor(en)
Jörn Fries
Wir danken für Unterstützung:
Gabriele Kleinknecht vom PIZ-SAN, Dr. Christoph Walter Jänig, Ltd. Hubschrauberarzt, und Frank Michels, Stationsleiter der RTH-Station “Christoph 23“

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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