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“Christoph 1“ startet durch mit neuer H 145

20.11.2015

München (BAY) ::  “Christoph 1“ – der erste Rettungshubschrauber, der in den 1980ern mit der damals neuen BK 117 an den Start ging – hat wie angekündigt auf den neuen Hubschraubertyp H145 umgestellt. Seit einigen Tagen fliegt “Christoph 1“, der zum November 1970 in Dienst gestellt worden war, also mit dem Nachfolger der BK 117. Der ADAC Südbayern kündigte am gestrigen 19.11. eine offizielle Präsentation der neuen Maschine an, die am am 25. November stattfinden soll:

“Anlässlich des [45-jährigen] Jubiläums präsentiert der Automobilclub die Maschine der neuen Modellgeneration. Thomas Burkhardt, Vizepräsident für Technik des ADAC e.V., erläutert die Hintergründe für den Maschinentausch. Darüber hinaus wird der leitende Hubschrauberarzt von „Christoph 1“ und Medical Director der ADAC Luftrettung, Dr. Erwin Stolpe, nach über drei Jahrzehnten Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet.“

Wie ihr Vorgängermodell wird auch die H145, wenn sie von München aus startet, aufgrund der Nähe zu den Alpen eine Rettungswinde mitführen.

Autor(en)
PPR
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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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