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RTH-Pilot kollabiert an Einsatzstelle

07.08.2013

Oberlübbe (NRW) ::  Am vergangenen Montag kam es in nordrhein-westfälischen Oberlübbe zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 22-Jährige und ihr elfjähriger Bruder prallten mit ihrem Kleinwagen frontal gegen einen Baum und wurden schwer in dem Fahrzeug eingeklemmt.

Für die Rettungsmaßnahmen wurde neben Feuerwehr und Fahrzeuge des Rettungsdienstes unter anderem auch der in Bielefeld-Rosenhöhe stationierte „Christoph 13“, betrieben vom BMI, zur Einsatzstelle beordert.

Nachdem der Pilot des Rettungshubschraubers vor Ort einen Kollaps erlitten hatte und somit ein Rückstart nicht mehr möglich war, musste „Christoph 13“ auf der Wiese am Einsatzort verbleiben, bis ein Ersatzpilot den Unfallort erreichte und den Hubschrauber zurück zum Stützpunkt flog.

Der Pilot, sowie die zwei Schwerverletzten, wurden mit mehreren Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert.

Ob ein Schock oder andere gesundheitliche Probleme die Ursache für den Kollaps des Piloten waren, ist nicht bekannt. Weiter ist unklar, ob einer der Verletzten mit dem Helikopter in die Klinik geflogen werden sollte oder der Hubschrauber – wie häufig – nur ein schneller Notarztzubringer war.

Autor(en)
MST
Quelle(n):
mt-online.de

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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