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Jubiläum: Christoph Europa 2 bringt Aufnäher

15.12.2011

Rheine (NRW) ::  Am 20. Januar 2012 gibt es einen Festakt in Rheine in der Theodor-Blank-Kaserne anlässlich des Jubiläums "30 Jahre Luftrettung" im nordrhein-westfälischen Rheine. Dazu haben die Beteiligten der ADAC-Luftrettungsstation auch einen Jubiläumsaufnäher heraus gebracht. Dieser kann von interessierten Sammlern über die Webseite bestellt werden (siehe Weblinks). Die Station teilt mit, es handele sich um eine streng limitierte Auflage, von der pro Anfragendem nur maximal zwei Stück veräußert werden sollen. Stückpreis ist 10 Euro zuzüglich Versandkosten. "Die Lieferung in Reihenfolge des Maileingangs. Versand erfolgt ab Januar 2012", heißt es weiter.

Christoph Europa 2 war unter dem Rufnamen "Christoph 24" in Dienst gegangen. Bis 1998 unterhielt die Luftwaffe die fliegerische Komponente des Rettungszentrums mit einer Bell UH-1D. Im Anschluss übernahm die ADAC Luftrettung, erst interimsweise mit einer BO 105 und bald darauf mit einer moderneren EC 135. Letzterer Hubschraubertyp kommt bis heute zum Einsatz. Die Umstellung auf den neuen Rufnamen erfolgte im Zuge der internationalen Kooperation, im Rahmen derer die Luftretter auch über die Bundesgrenzen hinaus angefordert und tätig werden.

Autor(en)
PPR

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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