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Firma DL Helicopter will in Luftrettung einsteigen

07.11.2011

Seevetal (NDS) ::  Die norddeutsche DL Helicopter GmbH möchte sich im deutschen Luftrettungsdienst etablieren. Dazu hält das Unternehmen mit Sitz in Seevetal die Muster der EC 135 P2 und BK 117 bereit und hat die Anschaffung einer weiteren EC 135 und einer EC 145 in Aussicht gestellt. DL hat sich bereits an der Ausschreibung der Sekundär-Station in Halle (Christoph Sachsen-Anhalt) beteiligt und tritt auch als Bieter bei der zum April 2012 neu zu vergebenden Konzession des Luftrettungszentrums Magdeburg (Christoph 36) an. Mit der Vergabe der Dienstleistungskonzession der Sekundär-Luftrettung des Landes Sachsen-Anhalt wird Ende November gerechnet. Die Dienstleistungskonzession zur Durchführung der Primärluftrettung am Luftrettungszentrum Magdeburg endet am 31. März 2012 und wird zum 01. April neu vergeben. Sowohl Primär- als auch die Sekundärluftrettung werden derzeit durch die DRF Luftrettung (Christoph 36) bzw. DRF Luftrettung/HSD (Christoph Sachsen-Anhalt) sichergestellt.

Autor(en)
Mitteilung der DL Helicopter GmbH an rth.info vom 07.11.2011
Quelle(n):
Peter Schroeter, HEMS-Beauftragter

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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