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Umbenannt: Aus Florian wird Christoph

11.02.2011

Dortmund (NRW) ::  "Christoph Dortmund" lautet der neue Funkrufname des Dortmunder Einsatzhubschraubers der DRF Luftrettung. Die am Flughafen Dortmund stationierte Maschine des Typs BK 117 ist ab sofort über diese neue Kennung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im BOS-Funkverkehr erreichbar. Dem entsprechenden Antrag der HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH wurde jetzt durch das Bundesministerium des Innern stattgegeben.

Die Kliniken können den rot-weißen Hubschrauber für lebensrettende Intensivtransporte von Patienten in ganz Nordrhein-Westfalen anfordern. Durch seine zentrale Stationierung im Bundesland kann "Christoph Dortmund" Kliniken innerhalb weniger Minuten anfliegen. Darüber hinaus kann der Hubschrauber unter anderem von der Berufsfeuerwehr Dortmund alarmiert werden.

Der Dortmunder Hubschrauber ist mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt. Er ist von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind. Allein im Jahr 2010 wurde "Christoph Dortmund" zu 596 Einsätzen alarmiert. Damit leistete er im Jahr 2010 rund 18 Prozent mehr Einsätze als im Jahr zuvor (2009: 503 Einsätze).

Redaktionelle Anmerkung von rth.info: Bisheriger Rufname war "Florian Dortmund 0-84-01".

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Originaltext DRFL-Pressemitteilung

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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