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AP3-Luftrettung

Die AP3-Luftrettung (Eigenschreibweise mit hochgestellter "3") ist ein Zusammenschluss dreier Luftrettungsbetreiber: Die Firma wurde als GmbH mit Sitz in Filderstadt bei Stuttgart gegründet. Beteiligt daran sind mit Stand zur Gründung der GmbH vom 15.12.2017 folgende Firmen:

  1. die deutsche DRF Luftrettung gAG,
  2. die österreichische ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
  3. und die Schweizer Alpine Air Ambulance AG.

Am 19.12.2018 haben die drei Firmen erstmals unter dem führenden Label "AP3-Luftrettung" den Betrieb einer Rettungshubschrauber-Station übernommen. Zur Gründung hatten die Beteiligten noch als Ziel angegeben, den "Einsatz der Luftrettung in der Alpinregion kontinuierlich zu verbessern", ohne dabei die Absicht zum Betrieb eigener Stationen unter dem AP3-Label zu erwähnen. Mit der neu eröffneten Station in Liechtenstein erweiterte sich das Spektrum, in dem die AP3-Luftrettung Präsenz zeigt, wenngleich die Station operativ durch die AAA betreut wird.

Christoph Liechtenstein, erste Station die unter dem Label "AP3-Luftrettung" geführt wird

Christoph Liechtenstein, erste Station die unter dem Label "AP3-Luftrettung" geführt wird

Foto: Ole Meisen

Als weitere Ziele hatte die AP3-Luftrettung nach der Gründung auf ihrer Homepage angegeben:

  • Standardisierung v.a. in Flugbetrieb und Medizin
  • Anpassung der Ausstattungsmerkmale der von den Partnern eingesetzten Hubschrauber
  • interne Fortbildungen
  • Schulungsangebote für Rettungsdienste und Feuerwehren
  • Netzwerkbildung

Sowohl die Aufmachung der initial online gestellten AP3-Webseite, als auch die postalische Anschrift, zeigen die Nähe zur DRF Luftrettung (DRFL). Die DRFL sitzt unter gleicher Adresse in Filderstadt.

Langjährige Wegbegleiter der Luftrettung in Deutschland werden sich an die Betreiberallianz "Team DRF" aus früheren Jahren erinnern, in welcher damals die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) die führende und namensgebende Rolle eingenommen hatte. Aus der DRF e.V. war dann 2008 bei einer Strukturreform die DRF Luftrettung hervorgegangen. Die Marke "Team DRF" wurde fallen gelassen, nachdem Rotorflug ausgestiegen war, und HSD und HDM schrittweise in der DRF aufgegangen waren.

Letzte Textänderung: 15.01.2019

Derzeit betriebene Standorte

Details zu den Stationen finden Sie in der rth.info-Stationsinfothek!

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Christoph Liechtenstein
Christoph Liechtenstein
Balzers
Name Ort

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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