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40 Jahre Zivilschutzhubschrauber des Bundesministerium des Innern

29.11.2011

In dieser Reportagenserie sind erschienen:

Am 20. Dezember 1971 wurde der erste Hubschrauber des Bundes für den Katastrophenschutz in Leverkusen in Dienst gestellt. Zum 40-jährigen Jubiläum der Zivilschutzhubschrauber (ZSH) des Bundes wird rth.info eine mehrteilige Reportage veröffentlichen. In dieser Reihe sollen einige Stationen stellvertretend für alle Standorte etwas näher vorgestellt. Sie wird im Jahr 2012 mit Berichten zu „Christoph 2“ und „Christoph 4“ ihren Abschluss finden. Zu Beginn starten wir nun allerdings mit einem allgemeinen Bericht zu den Zivilschutzhubschraubern.

Mit dem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erklärte man sich bereit einen Such- und Rettungsdienst für Luftnotlagen zu stellen. Ähnlich war die Situation mit dem Beitritt Deutschlands zur Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) bezüglich der Schifffahrt. Bekanntlich führte und führt diese Aufgabe die Bundeswehr im Rahmen des SAR-Dienstes durch. Vereinzelt leisteten Hubschrauber und Flugzeuge der Bundeswehr Hilfe bei zivilen Not- und Unfällen, denen keine Luft- oder Seenotlage zu Grunde lag. Formal gesehen ist das Bundesverkehrsministerium für die Einhaltung des ICAO-Abkommens zuständig, aus diesem Grund gab es auch Überlegungen, Hubschrauber eigens für den Einsatz im zivilen Rettungswesen beim Bundesverkehrsministerium anzusiedeln und so gleichermaßen SAR-Wesen und zivile Luftrettung durch das eigene Ministerium abzudecken.

1969 erreichte die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland einen traurigen Rekord: 16.646 Menschen verloren ihr Leben im Straßenverkehr. Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) sah sich zum Handeln gezwungen. Bestärkt durch vorherige Erfahrungen in Modellversuchen mit gecharterten Hubschraubern im Raum München stellte der ADAC einen Langzeitversuch auf die Beine. „Christoph 1“ war geboren. Bei Anschaffung und Betrieb der damals fabrikneuen BO 105 A gab es eine sehr breite Unterstützung von Bund, dem Freistaat Bayern und dem Allianz-Versicherungskonzern.

Zivilschutzhubschrauber im Einsatz: In den 70er Jahren bestimmte Gelb das Farbbild

Zivilschutzhubschrauber im Einsatz: In den 70er Jahren bestimmte Gelb das Farbbild
Foto: Archiv Felix Troschier

Auch die Bundeswehr schuf vollendete Tatsachen: Im November 1971 ging in Ulm das sogenannte Testrettungszentrum in Betrieb. Am Bundeswehrkrankenhaus waren fortan ein Notarztwagen der Bundeswehr sowie eine Bell UH-1D für den zivilen Rettungsdienst im Einsatz.

Knapp 6 Wochen darauf begann mit „Christoph 3“ auch der erste Langzeitversuch des Bundesministerium des Innern. Diese Initiative ging nicht zuletzt von den positiven Erfahrungen mit „Christoph 1“ in München und den Appellen des ADAC an den Bund, sich um die Einrichtung weiterer Hubschrauberstandorte zu bemühen, aus. Der Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) zeichnet sich seit jeher für die Stellung fliegerischen Personals und die technische Betreuung der Zivilschutzhubschrauber verantwortlich.

Die Planung, ZSH durch den Bund in den Bundesländern zu stellen, hatte einige rechtliche Abklärungen zur Folge. Die ZSH wurden als Einsatz- und Führungsmittel des erweiterten Katastrophenschutzes beschafft, um im Verteidigungsfall Schadensstellen aus der Luft erkunden, Bevölkerungsbewegungen beobachten und steuern sowie Material-, Personen- und Verletztentransporte durchführen zu können. Ferner sollten sie natürlich auch bei Naturkatastrophen oder anderen Großschadenslagen in Friedenszeiten als Einsatzmittel im Katastrophenschutz fungieren. Haupteinsatzgebiet der ZSH war und ist in Friedenszeiten jedoch die Abstellung für den Rettungsdienst der Länder. All diese Aspekte verdeutlichen, welche hohe Flexibilität von Material und Personal gefordert war. Ebenso galt es einsatztaktische Belange zahlreicher Art zu berücksichtigen. Über das Gesetz zum erweiterten Katastrophenschutz von 1968 war es möglich Ausrüstung den Ländern zu überlassen, daher bestand auch die Möglichkeit im Zuge der Zuweisung gezielt Material zur Verfügung zu stellen.

In diesem Zusammenhang sollte einmal kurz auf den Begriff „Luftrettung“ eingegangen werden. Diese im Allgemeinen genutzte Bezeichnung ist so in keinem Punkt festgeschrieben. Es ist zwar ein Unterschied ob ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kommt oder z.B. im Rahmen einer dringenden Nothilfe ein Polizeihubschrauber, beide führen aber Luftrettung durch. Würde man diese Trennung nicht vollziehen, so würden sich u.a. nachfolgende Fragen ganz zwangsläufig ergeben: Über die Jahre hinweg wurden vereinzelt - zum Teil wenn auch nur für wenige Stunden - aus der Einsatzbereitschaft heraus auch die Alouette II oder die EC 135 ohne RTH-Ausstattung des BGS als schneller Notarztzubringer an verschiedenen Standorten eingesetzt (z.B. in Bremen, Hannover und Kempten und Eutin). Hat man dann in dieser Zeit „nur“ weil es eben nicht möglich war einen Patienten zu transportieren keine Luftrettung durchführen können? Der Hubschrauber war zwar kein Rettungshubschrauber, jedoch kann man nicht zwangsläufig daraus schließen, dass die Einsatzbereitschaft nicht gewährleistet gewesen sei. Weitere spezifische gesetzliche Vorgaben schließen also noch lange nicht aus, es werde keine Luftrettung betrieben. Beim Transport von Blutkonserven oder Transplantaten wird wohl kaum im Zweifel gezogen, dass es sich hier nicht um Luftrettung handelt. Belassen wir es damit bei diesen Ausführungen, die durchaus um zahlreiche Aspekte weitergeführt werden könnten.

In den Jahren 1973 und 1974 übergab der ADAC zur Unterstützung der Staatlichen Bestrebungen zwei Hubschrauber vom Typ BO 105 an das Bundesministerium des Innern. Im Jahr 1974 wurde die Phase der Modellversuche bereits beendet. 1974 zog sich dann auch der ADAC aus der operativen Luftrettung wieder zurück und übergab den Betrieb von „Christoph 1“ in die Hände des Bundesgrenzschutzes. Der ADAC bzw. später die ADAC Luftrettung GmbH rechnete jedoch die Einsätze der ZSH mit den Krankenkassen ab, was sie auch heute noch an einigen Standorten tut.

Von 1974 bis 1984 gehörte auch

Von 1974 bis 1984 gehörte auch "Christoph 1" zum Pool der Zivilschutzhubschrauber
Foto: Archiv Felix Troschier

Während des Aufbaus des Zivilschutzhubschraubernetzes (Ochsenfurt war 1980 vorerst der letzte Standort) kam es zu Engpässen beim fliegerischen Personal des BGS. Der Stamm an erfahrenen Piloten reichte nicht aus, um kontinuierlich Luftfahrzeugführer für alle 18 Standorte zu stellen, viele befanden sich noch in Ausbildung. Die Bundeswehr (zumeist die Heeresflieger) half aus stellte an zahlreichen ZSH-Standorten (u.a. Villingen-Schwenningen, Wittlich, Duisburg und später auch in Bielefeld) die Einsatzbereitschaft der Luftrettung in Deutschland sicher. Spezifische Anforderungen und innovative Weiterentwicklungen sowie flottentechnische Gründe gaben Anlass, die Hubschraubermuster Bell 212 und Bell UH-1D als ZSH neben den bereits vorhandenen BO 105 C und CB zu nutzen. Zwei Standorte die von „BO“ auf „Bell“ umstellten werden im Verlauf des Mehrteilers hier vorgestellt.

In den Jahren 1981 und 1984 stießen jeweils eine Bell UH-1D aus Bundeswehrbeständen zur ZSH-Flotte. Sie wurden bis 1997 an den Standorten Wittlich und Hannover eingesetzt. Im Bild

In den Jahren 1981 und 1984 stießen jeweils eine Bell UH-1D aus Bundeswehrbeständen zur ZSH-Flotte. Sie wurden bis 1997 an den Standorten Wittlich und Hannover eingesetzt. Im Bild "Christoph 4" an der Medizinischen Hochschule Hannover
Foto: Archiv rth.info

Bis 1979 flogen die Zivilschutzhubschrauber übrigens im ADAC-Farbton RAL 1021 „Rapsgelb“. Per Erlass wurde verfügt, dass Einsatz- und Führungsmittel im Katastrophenschutz in RAL 2004 „Reinorange“ zu lackieren sind. Vorhandene BO 105 wurden schrittweise bei größeren Inspektionen umgespritzt, während die beiden Bell 212 Ende 1978 bereits in orange übergeben wurden.

Upgrade im Norden: 1979 erhielten

Upgrade im Norden: 1979 erhielten "Christoph 6" in Bremen und "Christoph 12" in Eutin eine Bell 212 als Einsatzmuster. Sie ersetzten die bisher dort eingesetzten BO105 C
Foto: Archiv rth.info

Die Diskussion um die Modernisierung der ZSH dauerte lange. Aus einem Schreiben an den Innenausschuss des Deutschen Bundestages ging nach nach Feststellung des Bundesamtes für Zivilschutz (heute BBK) und der Grenzschutz-Fliegergruppe hervor, dass die Firmen Aerospatiale, Agusta Bell, MBB und Sikorsky ihre Produkte als für die Luftrettung und den Katastrophenschutz geeignete Hubschraubermuster anboten. Auf der Fachtagung „Luftrettung europaweit“ im Oktober 1989 wurde von Bundesinnenminister Schäuble den Experten aus dem In und Ausland mitgeteilt:

„[...] mit der inzwischen begonnenen Beschaffung der neuen Hubschraubergeneration [...] können zwei lebensgefährlich Verletzte gleichzeitig transportiert werden, […] mit zwei Mann Flugbesatzung, einem Piloten und einem Bordwart, wird die Flugsicherheit erheblich verbessert […] insgesamt beschaffen wir für 165 Mio. DM 23 neue Hubschrauber einschließlich einer modernen med. Grundausstattung […] der Realisierung dieser >Runderneuerung< sind lange und zähe Verhandlungen vorausgegangen.“

Die ersten 11 Maschinen sollten 1991, jeweils sechs Maschinen sollten in den Jahren 1992 und 1993 bereit stehen. Zum Zeitpunkt der Ansprache ahnte keiner der Teilnehmer an der Fachtagung, welche Ereignisse etwa drei Wochen später eintreten sollten. Mit dieser Veränderung war der Stopp der Modernisierung verbunden, ein „Sofortbedarf“ an ZSH das Gebot der Stunde. Das Bundesinnenministerium erhielt von der Bundeswehr 6 weitere Hubschrauber des Musters Bell UH-1D, rüstete diese für ihre Zwecke um und setzte die Maschinen in den neuen Bundesländern ein. Zwischen 1993 und 1995 unterhielt der Bund 22 ZSH Standorte mit einer Hubschrauberflotte von 33 Maschinen. Die vorgesehenen Gelder für die Modernisierung der Hubschrauberflotte flossen in die Wirtschafts- und Währungsunion. Ab Anfang der 90er erhielten die ZSH eine neue Beschriftung, nun war zu lesen: „LUFTRETTUNG Bundesministerium des Innern“.

"Christoph 38" ist einsatzbereit am Standort Dresden
Foto: Olaf Tampier

„Christoph 2“ als BO 105 auf dem Dachlandeplatz an der Station in Frankfurt am Main

„Christoph 2“ als BO 105 auf dem Dachlandeplatz an der Station in Frankfurt am Main
Foto: Kai Münzenmayer

Für Aufregung sorgte ein Gedanke des damaligen Bundesministers für Gesundheit Seehofer und der Krankenkassen. Das Ministerium und die Krankenkassen wollten den Rotstift in der Luftrettung ansetzen (siehe auch Kölner Stadtanzeiger vom 01.07.1993).

Eine Modernisierung der Hubschrauberflotte der nun erweiterten Standorte wurde unumgänglich, der Bund entschied sich zum Leasing von BO 105 CBS „Super Five“. Zum Zeitpunkt der Übergabe der ersten „Super Five“ im Jahr 1996 war die erste große Rückzugsphase des Bundes aus der Luftrettung bereits voll im Gange: Straubing, Ochsenfurt, Villingen- Schwenningen, Saarbrücken, Wittlich und Bremen wurden im Zeitraum Dezember 1995 bis Juli 1997 an Betreiber aus der freien Wirtschaft übergeben. Zuvor wurde jedoch am 07. Februar 1984 der Standort „Christoph 1“ wieder an die noch recht junge ADAC Luftrettung GmbH übergeben. Kurioserweise blieb dieser Standort offiziell bis 1995 ein ZSH, so dass auch die Grenzschutzfliegerstaffel Süd einen Ersatzhubschrauber stellte, wenn die BK-117 des ADAC ausfiel. In den Jahren 1996-1997 zog man auch die Bell UH-1D von den Luftrettungstandorten ab und ersetzte sie durch die BO 105 CBS. Betroffen waren davon die Standorte Hannover, Nordhausen, und Brandenburg währenddessen in Wittlich der ADAC den Betrieb übernahm und in Güstrow die freigewordene Bell 212 aus Bremen zum Einsatz kam.

An verschiedenen Standorten musste aufgrund personeller Engpässe beim BGS die Bundeswehr aushelfen. Hier

An verschiedenen Standorten musste aufgrund personeller Engpässe beim BGS die Bundeswehr aushelfen. Hier "Christoph 10" in Wittlich
Foto: Norbert Scholz

Der Bund übernahm vom Hersteller 17 Maschinen vom Typ BO 105 CBS „Super Five“ und rüstete weitere fünf bundeseigene Maschinen auf „Super Five“- Standart um. Die zuvor eingesetzten "kurzen" BO 105 CB gingen als Leasing-Sonderzahlungen an den Hersteller zurück. Durch die Zustimmung der EU-Richtlinien durften BO 105 in der Luftrettung nur bis zum 31.12. 2009 betrieben werden. So zeichnete sich ab, dass die erneute Beschaffung von BO 105 nur eine Interimslösung sein konnte.

Christoph 17 als BO 105 in Kempten

Christoph 17 als BO 105 in Kempten
Foto: Kai Münzenmayer

Im März 2000 war im Rahmen eines Hilfeersuchens u.a. eine orange BO in Mosambik im Einsatz. Im Mai 2000 bekräftigte der damalige Bundesminister des Innern Schily auf der ILA in Berlin: „[…] der Bund werde sich auch weiterhin mit 16 Standorten an der deutschen Luftrettung beteiligen [...].“ Ab Februar 2002 stellte der Bundesgrenzschutz eigene grüne Hubschrauber vom Typ EC 135 als Springermaschinen für die Luftrettung u.A. an den Standorten Köln, Hannover, Magdeburg und Kempten zur Verfügung. Für diese Zwecke wurde ein EMS-Rüstsatz verwendet, der eigentlich für Aufgaben des Krankentransports bei polizeilichen Großlagen beschafft wurde.

Wechsel von BO 105 auf EC 135 am Standort Traunstein

Wechsel von BO 105 auf EC 135 am Standort Traunstein
Foto: Manuel Heiduczek

Mit der Entscheidung, die EC 135 T2i auch für die Luftrettungsstandorte als Nachfolgemuster einzusetzen, erfolgte letztendlich auch eine wirtschaftliche Entscheidung. Zusätzliche Kosten für Piloten- und Technikerschulungen sowie für Ersatzteile und Werkzeuge (in der Lagerhaltung) konnten dadurch vermieden werden. Doch ehe die ersten EC 135 T2i in orange übergeben wurden, sind die Standorte Nordhausen, Dresden, Ludwigshafen, Magdeburg und Lünen an die Deutsche Rettungsflugwacht und die ADAC Luftrettung GmbH übergeben worden. Inzwischen war man also bei 11 Standorten angelangt. Unter großem Medieninteresse fand am 19.01.2006 die Übernahme des Standortes Hamburg statt. Aus „SAR71“ mit der Bell UH-1D wurde an diesem Tag „Christoph 29“, zunächst mit Bell 212.

Wechsel in Hamburg: Im Januar 2006 übernimmt die Bundespolizei den Standort und wechselt zunächst auf Bell 212

Wechsel in Hamburg: Im Januar 2006 übernimmt die Bundespolizei den Standort und wechselt zunächst auf Bell 212
Foto: Harald Rieger

Die ersten beiden EC-135 T2i in orange wurden im März 2007 an die alpennahen Standorte Traunstein und Kempten übergeben. Mit Wehmut wird sich manch einer an den 25. August 2008 erinnern, an diesem Tag fand das „Fly Out“ der letzten fünf BO 105 in orange statt. Wenige Monate zuvor wurden auch die beiden Bell 212 durch die EC-135 ersetzt. Aktuell ist man mit 12 „Christoph“ Standorten - alle ausgerüstet mit dem Hubschrauber Typ EC-135 T2i - in der deutschen Luftrettung beteiligt.

Die EC 135 im Einsatz als Zivilschutzhubschrauber im Einsatz

Die EC 135 im Einsatz als Zivilschutzhubschrauber im Einsatz
Foto: Jonas Schmidt

„Christoph 7“ nach dem Start an der Uni Marburg

„Christoph 7“ nach dem Start an der Uni Marburg
Foto: Andreas Kautz

Trotz aller Breite spiegelt dieser Beitrag noch lange nicht ein vollständiges Bild der „orangenen Luftretter“ wieder. Stichworte wie:

  • „Christoph ILA“
  • Verluste mehrerer BO 105 durch tragische Unfälle
  • HELLAS
  • Bereitstellung zusätzlicher Einsatzmittel bei Großveranstaltungen
  • Lawinenortung
  • erster RTH in Deutschland mit einem fest eingebauten Beatmungsgerät
  • Fixtau-Bergeverfahren
  • uvm.

Diese Auflistung zeigt, dass noch lange kein Ende abzusehen ist. Den einen oder anderen hier noch fehlenden Beitrag / Hinweis dürfte die Leserschaft sicherlich in den für alle stellvertretenden noch folgenden Standortvorstellungen wiederfinden.

40 Jahre Luftrettung durch die Zivilschutzhubschrauber bedeutet auch Idealismus, Innovation und vieles mehr. Ganz zu schweigen von den Menschen die durch die ZSH und deren Besatzungen gerettet wurden. An dieser Stelle soll aber auch an jene gedacht werden, die in Ausübung ihres Berufs ihr Leben verloren haben…

Abschließend soll nun an alle „vor“ aber auch an alle „hinter“ den Kulissen - die in den letzten 40 Jahren zu diesem Erfolg beigetragen - ausdrücklich gedankt werden!

 
Autor(en)
FTR
HRG
Jonas Schmidt
Kai Münzenmayer
Roland Voigt