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BG-Unfallklinik eröffnet Neubau mit Landeplatz

17.05.2011

Am 08. Mai lud die BGU Frankfurt Interessierte zum Familientag.

Neubau

Neubau
Foto: Bernhard Ruehl

Reges Interesse

Nach Angaben der BGU folgten dieser Einladung rund 4.000 Menschen bei strahlendem Sommerwetter. Da ab dem frühen Nachmittag die lokalen Radiosender meldeten, dass alle Parkmöglichkeiten erschöpft seien, eine überaus realistische Zahl.

Wie man es für einen hochmodernen Klinikkomplex für Schwer- und Schwerstverletzte erwartet, war auch die Veranstaltung exzellent organisiert.

Die Highlights der Klinik

Die Rettungsanfahrt im modernen Rundbau diente als Start für den Rundgang. Jeweils in Gruppen mit rund 20 Personen, die zeitversetzt starteten, begann der Rundgang im Schockraum mit zwei Versorgungsplätzen. Direkt im Anschluss befinden sich CT, Radiologische Abteilung mit Notfall-Angiographie und Kernspintomographie.

WS-OP-Saal mit CT

WS-OP-Saal mit CT
Foto: Bernhard Ruehl

Highlight im ersten Geschoss, und hier hörte man deutlich den Stolz des vorstellenden Facharztes, ist der modernste OP Europas, in dem Eingriffe an der Wirbelsäule unter CT-Kontrolle durchgeführt werden können.

In allen Abteilungen und Räumen wurde dem Besucher eine kurze, aber dennoch fundierte Erklärung gegeben, die Hightech-Medizin wurde anfassbar – sei es durch eine Präsentation oder durch beispielsweise Gelenkimplantate zum Anfassen.

Die Freude über den modernen Arbeitsplatz war den Angestellten deutlich anzumerken. „Wir können endlich auch bei Tageslicht arbeiten“ freute sich eine Mitarbeiterin der Radiologie.

Eine Röntgenaufnahme der Notaufnahme ist innerhalb von Sekunden im gesamten Haus verfügbar und kann vom Operateur schon bei den Vorbereitungen begutachtet werden. Sie liegt auf der Station vor noch lange bevor der Patient dort überhaupt eintrifft.

CT-Schockraum

CT-Schockraum
Foto: Bernhard Ruehl

Neben diesen offensichtlichen Vorteilen für den Patienten, weil ihm eine Versorgung ohne Wartezeiten zugute kommt, stellt diese digitalisierte Form auch eine erhebliche Ersparnis für Verwaltung und Archivierung dar.

Der neue Hubschrauberlandeplatz an der BGU Frankfurt

Zwischendurch wieder im Freien wurde der Hubschrauberlandeplatz besichtigt auf dem Dach des dreigeschossigen Neubaus. Er bietet deutlich weniger Aussicht als der bekannte Platz auf dem Dach des Haupthauses, erspart dem Patienten aber lange Wege durch das gesamte Klinikum. Der bisherige Notfall-Landeplatz im Park entspricht nicht mehr den gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen und musste daher aufgegeben werden.

Hubschrauber zur Besichtung im Garten

Hubschrauber zur Besichtung im Garten
Foto: Bernhard Ruehl

Der neue Landeplatz entspricht den modernsten Standards und ist unter anderem mit einer hochmodernen, fernsteuerbaren Löschanlage ausgestattet.

Standort des stationierten Christoph 2 bleibt weiterhin das Dach des Haupthauses mit Hangar – Schwerstverletzte werden auf dem Dach der Notaufnahme übergeben, der Hubschrauber setzt anschließend um auf seinen „Parkplatz“.

Weniger akute Fälle werden weiterhin direkt vom Haupthaus aus in die behandelnde Abteilung gegeben, so vermeidet man übermäßige Starts und Landungen des Rettungsmittels.

Hubschrauber zur Besichtung im Garten

Hubschrauber zur Besichtung im Garten
Foto: Bernhard Ruehl

Zum Familientag durfte Christoph 2 noch einmal mit Sondergenehmigung im Park des Klinikgeländes landen und stand dort zur hautnahen Besichtigung bereit. Insbesondere Kinder nahmen das Angebot begeistert an.

Währenddessen wunderte sich mancher Frankfurter, dass nicht wie gewohnt der orange Christoph 2 über ihnen kreiste, sondern eine blaue Maschine der Bundespolizei, die an diesem Tag die notfallmedizinische Versorgung übernahm.

Der Infostand des Fördervereins der Frankfurter Luftretter war gut besucht. Das rege Interesse an beispielsweise T-Shirts oder Modellen des Christoph 2 zeigen deutlich die hohe Identifikation der Frankfurter Bevölkerung mit „ihrem Rettungshubschrauber“.

Das Ausstellungsangebot im Park wurde durch das Infomobil des Fördervereins Christoph 7 aus Kassel, sowie diverse weitere spezielle Rettungsmittel der Berufsfeuerwehr Frankfurt abgerundet.

 
Autor(en)
Manuela Rogge
Wir danken:
mb-foto