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ADAC: Sandfilter-Nachrüstung geht weiter (ergänzt)

10.11.2010

Wolfenbüttel (NDS) ::  Wie einer unserer Leser uns mitteilte, hat mittlerweile auch der ADAC-Rettungshubschrauberstandort Wolfenbüttel eine Maschine (D-HWFH) mit nachgerüstetem Sandfilter zur Verfügung. Dieser Filtertyp wird bereits in Dölzig (Christoph Leipzig – D-HGWD) und in Bayreuth (Christoph 20 – D-HDMA) verwendet.

Nach erfolgreichen Tests im Großraum Berlin (rth.info berichtete) erfolgt nun die schrittweise Umrüstung der gelben EC 135-Flotte der ADAC Luftrettung im Rahmen der turnusmäßigen größeren Wartungsarbeiten an den Maschinen. Die ADAC Luftrettung fliegt ihre EC 135er mittlerweile fast ausschließlich mit Pratt&Whitney-Triebwerken. Wir danken unserem Leser Jonas Wölfle für das Bildmaterial, das er uns zur Verfügung gestellt hat.

Update vom 13.11.2010

Zusätzlich sei erwähnt, dass mittlerweile auch die D-HOEM (meistens in Fulda stationiert) über Filter an den Triebwerken verfügt, was hier zunächst keine Erwähnung gefunden hatte. Bildmaterial folgt.

Ebenfalls sei bemerkt, dass die offizielle Bezeichnung des Filters "IBF" (Inlet Barrier Filter) lautet.

Autor(en)
PPR
Wir danken für Unterstützung:
Jonas Wölfle

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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