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Karlsruhe: Neuer Heli und Umbau an der Station

03.05.2010

Karlsruhe (BWÜ) ::  In Karlsruhe erfolgen derzeit größere Umbaumaßnahmen im Umfeld des Luftrettungs-Standorts von "Christoph 43", dem Rettungshubschrauber der Fächerstadt. Derweil setzen die Karlsruher Luftretter einen der Neuzugänge der DRF Luftrettung ein: Im Einsatzdienst steht die "D-HDRW", die erst im 1. Quartal dieses Jahres für die DRF Luftrettung erstmals Einsätze flog. Wir freuen uns über den Bildbeitrag unseres Lesers Matthias Weber, der uns freundlicherweise ein Einsatzfoto der neuen Maschine hat zukommen lassen. Die nach wie vor wenig dokumentierte Maschine ist vom Typ Eurocopter EC 135 und damit einer der Standardtypen in der DRF-Flotte. Das Foto zeigt die Maschine bei einem Einsatz in den Karlsruher "Bergdörfern", den vorgelagerten Ortsteilen auf den ersten Anhöhen des nördlichsten Schwarzwalds. rth.info wird in nächster Zeit auch Bildmaterial der Umbaumaßnahmen am Standortklinikum St. Vincentius zeigen.

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PPR

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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