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Christoph 49 wechselt auf Hubschraubertyp EC 135

17.01.2010

Bad Saarow (BRB) ::  Einem Bericht der Märkischen Oderzeitung vom 12.01.2010 zufolge wechselt das Team vom DRF-Rettungshubschrauber "Christoph 49" in Bad Saarow auf den Hubschraubertyp EC 135. Als Standort der Primärluftrettung sind die Luftretter im östlichen Brandenburg damit nun ebenfalls mit dem am Häufigsten eingesetzten Baumuster der deutschen Luftrettung unterwegs. Der Artikel zeigt sogar schon ein erstes Foto vom Maschinentausch. Die MOZ merkt in dem Artikel an:

"Am 5. Juni können sich Interessierte beim Tag der offenen Tür den neuen Hangar der Rettungsflieger ansehen. Gefeiert werden 20 Jahre Luftrettung am Standort Bad Saarow sowie 10 Jahre unter Regie der Deutschen Rettungsflugwacht. Außerdem wird der leitende Notarzt Dr. Siegfried Lederer verabschiedet."

rth.info wünscht den Rettungsfliegern aus Bad Saarow auch auf dem neuen Helikopter-Typ allzeit sichere Landungen.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
PPR
Quelle(n):
MOZ vom 12.01.2010

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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