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Erste exklusive Bilder der EC 145 der DRF!

31.07.2003

Söllingen (BWÜ) ::  Die erste EC 145 (S/N 9038) der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. wurde heute Mittag (31.07.2003) von dem Gelände der Eurocopter Deutschland in Donauwörth nach Söllingen zum DRF OperationCenter auf dem Baden-Airport überführt. Nach erfolgreichem Abschluss der Flugerprobung wartet die Maschine nun auf ihre endgültige Lackierung durch die DRF. Somit konnte die EC 145 also schneller als erwartet an die DRF übergeben werden. Inzwischen wurde auch die vorläufig endgültige Kennung der Maschine bekannt: Die EC 145 fliegt zukünftig als D-HDRR für das TEAM DRF. Wie angekündigt ist sie mit einem Wetterradar ausgestattet, denn unter anderem dies garantiert die vorgesehene Nachtflugtauglichkeit der Maschine an ihrem zukünftigen 24h-ITH-Standort. In die Radarnase integriert ist zudem das Wetterradar der Maschine.

Die Maschine wird nun nahe bei Söllingen im typischen Design der Hubschrauber des Team DRF lackiert werden. Nach dem Ausbau wird die Maschine voraussichtlich nochmals kurz Flugerprobungen durchlaufen und die (H)EMS-Ausstattung erhalten, um danach als Intensiv-Transporthubschrauber (ITH) als "Christoph München" durch den Teampartner HDM eingesetzt werden.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Patrik Kalinowski
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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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