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Diesmal erwischte es Christoph Hansa

17.04.2008

Winsen an der Luhe (NDS) ::  Der Rettungshubschrauber "Christoph Hansa" ist vor wenigen Tagen in einen Zwischenfall im Flugbetrieb verwickelt worden. In der Kreisstadt Winsen, südöstlich von Hamburg, war am Abend ein Notarzt von der Kreisleitstelle angefordert worden. Es kam "Christoph Hansa", der ADAC-Rettungshubschrauber von der Hamburger Unfallklinik Boberg. Während die Maschine im Anflug auf das Industriegelände Torfmoor am Moorweg war, kappten die Rotorblätter allerdings Zweige eines nahe stehenden Baumes. Das berichtete aktuell das "Nordheide Wochenblatt". Die Landung sei anschließend aber sicher verlaufen. Der Notarzteinsatz indes habe sich als Fehleinsatz herausgestellt.

Nach Hindernisberührung auf Tieflader

Der Weitertransport der Eurocopter EC 135 mit der Kennung "D-HDEC" musste dann aus Sicherheitsgründen am nächsten Nachmittag per Tieflader erfolgen. Die Zeitung druckte Bilder des Gespanns in Winsen ab. Dabei trug die Maschine noch die Aufkleber ihres aktuell angestammten Standorts Koblenz. Dort ist die "D-HDEC" als "Christoph 23" unterwegs, war allerdings kürzlich wegen einer Wartung der Hamburger Maschine in die Hansestadt verlegt worden.

Ähnliche Fälle

Die D-HDEC war am 11. Juli 2004 schon einmal als "Christoph Hansa" in einen Zwischenfall verwickelt worden (siehe Foto). Dabei hatte die Maschine im Landeanflug auf eine innerstädtische Einsatzstelle ebenfalls ein Hindernis gestreift. Solche Ereignisse sind in der Luftrettung nicht selten, wie auch das aktuelle Beispiel des Berliner "Christoph 31" zeigt (rth.info berichtete vor vier Tagen).
Die Gründe dafür sind in der hohen Zahl an Starts und Landungen einerseits, und den sehr oft unbekannten und engen Landeflächen zu suchen.

Seit dem 12. April steht nunmehr die typgleiche Maschine "D-HLDM" in Boberg, wie uns mehrere Leser mitteilten.

 
Autor(en)
PPR
Quelle(n):
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