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Hangar in Senftenberg eröffnet

25.02.2008

Senftenberg (BRB) ::  Mit einem guten Monat Verspätung wollen wir an dieser Stelle über die feierliche Eröffnung des neuen Hangars in Senftenberg vom 23. Januar informieren.

Laut der Internetausgabe der Zeitung "Sachsen im Netz" hat "Zur schnellen Versorgung von Unfallopfern und Kranken [...] die ADAC-Luftrettung am Dienstag in Senftenberg einen zweiten Hubschrauberhangar eröffnet." Zudem wurden der vorhandene Landeplatz erweitert und die gesamte Anlage modernisiert.

Am Standort Senftenberg sind zwei Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung stationiert. Sowohl der für Primäreinsätze vorgesehene "Christoph 33" (Typ EC 135) als auch der für sekundäre Einsätze verfügbare Intensivtransport-Hubschrauber "Christoph Brandeburg" (Typ EC 145) fliegen von hier aus alle erforderlichen Einsätze.

Unerwartet hoch war die Anzahl der Einsätze, die beide Rettungsmittel im letzten Jahr flogen. So erreichte "Christoph 33" mit 1622 Einsätzen den 5. Platz der ADAC-Hubschrauber. „Christoph Brandenburg“ war 2007 mit mehr als 1000 Einsätzen sogar der am häufigsten eingesetzte Intensivtransport-Hubschrauber in ganz Deutschland.

Der ADAC investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in den Ausbau des Luftrettungsstützpunktes.

Autor(en)
HRG
Quelle(n):
sz-online

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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