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SAR Hamburg 71 Foto-DVD erhältlich

01.12.2007

Hamburg (HH) ::  Pünktlich zum 01.12. diesen Jahres wird über die Internetseite www.sar71.de eine dem ehemaligen Hamburger Rettungshubschrauber gewidmete DVD-Rom ausgeliefert, auf der über 1200 Fotos zusammengestellt wurden.

Auf der Foto-DVD sind Aufnahmen des „SAR Hamburg 71“ aus den Jahren 2003 bis 2006 dokumentiert. Dem Betrachter bieten sich zahlreiche Eindrücke aus dem Alltag der Luftretter: Einsatzstellen auf dem Elbstrand, Landungen auf Hinterhöfen, Straßenkreuzungen oder auch auf dem Spielplatz bis hin zu den routinemäßigen An- und Abflügen am Bundeswehrkankenhaus. Ein Großteil der Bilder ist bei Sonnenschein aufgenommen worden, aber auch Einsätze bei dichter Bewölkung oder sogar Schneetreiben sind fotografiert worden.

Ein besonderes Highlight dürften zwei zusätzliche Inhalte sein: Zum Einen finden sich einige dutzend Fotos aus Sicht der Besatzung während des Fluges wieder, zum Anderen sind auch zwei Drehorte der ZDF-Serie „Die Rettungsflieger“ dokumentiert worden.

Alle Bilder sind in dem hochauflösenden Format 2700 x 1800 Pixel auf die DVD gebrannt worden, zusätzlich lassen sich Vorschaubilder über ein eigens erstelltes Fotoalbum auf dem Computer betrachten. Die Fotos sind durch das Copyright des Fotografen Harald Rieger geschützt und dürfen nur für private Zwecke verwendet werden.

Die Foto-DVD ist zum Preis von 19,90 € über das Bestellformular der Internetseite www.sar71.de erhältlich (Verlinkung im Kontextbereich dieses Artikels).

Rabatte:

20%, d.h. 15,90 €
für Käufer der ersten CD*
40%, d.h. 11,90 €
für Besatzungsmitglieder*

Alle Preise verstehen sich inkl. der MwSt von 19% und den Versandkosten.

Hintergrund zum 1. Teil der Foto-CD

Die Foto-DVD ist als eine zweite Ausgabe aufgelegt worden und knüpft an eine Foto-CD aus dem Jahre 2002 an. Bereits damals wurden über 200 Fotos und 12 Videos auf einer CD-ROM zusammengestellt und über die Internetseite www.sar71.de vertrieben.
Mit dem „2. Teil“ geht die Internetseite einen weiteren Schritt nach vorne, die Auswahl und Qualität des Bildmaterials unterscheidet sich deutlich von der ersten Ausgabe.

Hintergrund zum SAR 71

Der Rettungshubschrauber „SAR 71“ war über 30 Jahre lang der Garant für eine hocheffiziente und schnelle Hilfe aus der Luft im Großraum der Hansestadt Hamburg. Die Bundeswehr stationierte im Jahre 1973 eine militärgrüne Bell-UH 1D am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg-Wandsbek. Von dort aus flogen die Besatzungen täglich bis zu 15 Einsätze – von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Am 19. Januar 2006 hob sich „Anneliese“ – wie der Hubschrauber liebevoll von der Hamburger Bevölkerung genannt wurde – ein letztes Mal in den Hamburger Himmel. An diesem Tag übernahm das Bundesministerium des Inneren die Luftrettungsstation und fliegt seitdem als "Christoph 29" in und um Hamburg.

Viele weitere Informationen und Fotos finden Sie auch auf der inoffiziellen Internetseite www.sar71.de

* soweit dieses aus den vorliegenden Informationen nachvollziehbar ist.

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Autor(en)
HRG

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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