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Christoph 4 im Einsatz defekt

05.11.2007

Uchte (NDS) ::  Wie das Mindener Tageblatt vor dem Wochenende berichtete, hat der Hannoveraner Rettungshubschrauber "Christoph 4" unfreiwillig in Uchte übernachten müssen. Wie der Redakteur in seinem Artikel vom 03.11.2007 berichtet, habe der Pilot einen technischen Defekt an der BO 105 CBS-5 festgestellt.

Zum Einsatz selbst hieß es:

"Der Anflug, die Landung und die anschließende Erstversorgung des verletzten Autofahrers verliefen problem- und reibungslos, die Verletzung stellte sich als nicht lebensbedrohlich heraus, der weitere Transport zum Krankenhaus Minden erfolgte mit dem Rettungstransportwagen aus Warmsen."

Nachdem der Hubschrauber die Nacht über in Uchte habe bleiben müssen, habe sich am nächsten Morgen ein Technikerteam des Problems angenommen.

Die BO 105 kommt in Hannover nur noch aushilfsweise zum Einsatz. Regulär fliegt von der Medizinischen Hochschule aus eine EC 135 T2+ (rth.info berichtete). Da im Artikel jedoch ausdrücklich die BO 105 und deren Datum der Indienstststellung erwähnt wurden, ist davon auszugehen, dass eine Ersatzmaschine genutzt wurde.

Autor(en)
PPR
Quelle(n):
Mindener Tageblatt

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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