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Christoph Brandenburg mit Suchscheinwerfer

09.07.2007

Senftenberg (BRB) ::  Wie auf aktuellen Fotos der Senftenberger Sekundär-Maschine "D-HWVS" zu erkennen ist, verfügt die Crew mittlerweile über einen außen montierten Suchscheinwerfer. Die Maschine vom Typ EC 145 ist mit diesem am 25.07.07 aus der Werft in Halle-Oppin zurückgekommen, wie rth.info in Erfahrung bringen konnte. Augenscheinlich handelt es sich um den Typ Suchscheinwerfer, der bereits in Mainz an der dortigen EC 145 zum Einsatz gekommen war. Ob genau dieser Scheinwerfer vom Typ SX-5 schlichtweg die Station gewechselt hat, nachdem in Mainz der Nachtflugbetrieb Anfang Juni eingestellt worden war (rth.info berichtete), entzieht sich bislang der Kenntnis unserer Redaktion.

Unterdessen ist auf der Webseite der Mainzer Luftretter zum Thema nichts zu erfahren, da diese derzeit nicht online erreichbar ist. Aus anderer Quelle ("Allgemeine Zeitung" vom 28.06.2007, vgl. Weblinks) war jedoch zu erfahren, dass die Rheinland-Pfälzer zum Jahresende hin die Erfahrungen mit dem Ausstieg aus der Nachtluftrettung bewerten wollen.

Autor(en)
PPR
Uwe Mattuschka
Quelle(n):
helionline.de, Allgemeine Zeitung, div.

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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