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Greifswald feiert 15 Jahre Luftrettung

09.05.2007

Greifswald (MVP) ::  Detailliert angekündigt wurde heute von der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) eine voraussichtlich hochinteressante Festveranstaltung: Das Luftrettungszentrum Greifswald kann auf stolze 15 Jahre Rettungsfliegerei zurückblicken. Anlässlich dieses Jubiläums soll am jetzt kommenden Samstag, den 12.05.07, ein Tag der offenen Tür stattfinden. Und der wird es offenbar in sich haben, denn erwartet werden laut DRF auf dem Luftweg:

  • Christoph 47 höchstselbst (der einsatzbereit bleibt)
  • ein weiterer DRF-Hubschrauber zum "hautnah erleben"
  • ein Bundeswehrhubschrauber, Typ nicht bekannt (evtl. der SAR aus Laage)
  • ein Polizeihubschrauber
  • der "Akkon Rostock" des Ambulanzflugdienstes Mecklenburg-Vorpommern, Typ Agusta A 109

Doch auch an Fahrzeugen, die am Boden oder im Wasser bleiben, soll es nicht mangeln. Man darf sich freuen auf:

  • Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
  • Die Feuerwehr Greifswald (Berufs- u. Freiw. Feuerwehr)
  • Das Technische Hilfswerk (THW)
  • Das Deutsche Rote Kreuz (DRK)
  • Den Rettungsdienst HKS

Aus der DRF-Pressestelle hieß es zudem zu der Veranstaltung:

"Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz: Grundschüler können im Rahmen der DRF-Initiative 'Kinder lernen helfen' auf spielerische Weise lernen, wie sie sich in Notfallsituationen richtig verhalten und mit einfachen Maßnahmen selbst helfen können. Zum Toben und Spaßhaben ist zudem eine Hüpfburg vor Ort. Für das leibliche Wohl wird an Getränke- und Imbissständen gesorgt."

Das Luftrettungszentrum Greifswald wurde am 10. April 1992 von der DRF in Betrieb genommen. Nutzte man zunächst über Jahre hinweg die bewährte BO 105 als Einsatz-Hubschrauber, so wurde diese 2004 durch die größere und leistungsstarke BK 117 ersetzt. Das Einsatzgebiet ist geprägt durch ländliche, dünn besiedelte Räume und die Ostseeküste mit den vorgelagerten Inseln. Aufgrund dessen pflegt das Luftretter-Team Greifswald eine Zusammenarbeit sowohl mit den Besatzungen der DGzRS-Rettungskreuzern und -booten, als auch mit den Wasserrettern der Feuerwehr Greifswald.

Die Veranstaltungsdaten auf einen Blick:
12.05.2007 von 10:00h bis 17:00h
Am DRF-Luftrettungszentrum an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Sauerbruchstraße, 17487 Greifswald

rth.info wünscht der Veranstaltung einen guten Verlauf und dem Luftrettungszentrum Greifswald weiterhin "many happy landings".

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
PPR
Wir danken für Unterstützung:
DRF-Pressestelle
Quelle(n):
DRF

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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