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Neuer Dresdner Hangar bezogen

21.02.2007

Dresden (SN) ::  Der Dresdener DRF-Rettungshubschrauber hat gestern seinen neuen Hangar am Flughafen Dresden bezogen. Die neue 1.885 Quadratmeter große Halle wird gemeinschaftlich von der DRF und der Polizei genutzt und befindet sich unweit des Flughafen-Terminals. Bisher war "Christoph 38" in der Halle 285 im nordöstlichen Bereich der Start- und Landebahn untergebracht. Die feierliche Inbetriebnahme des neuen Hubschrauberhangars veranstaltet der Flughafen Dresden Anfang März gemeinsam mit der DRF und der Polizei.

Um 12:28 Uhr wurde der DRF-Rettungshubschrauber zu seinem ersten Einsatz von seinem neuen Standort aus alarmiert. Eine Frau hatte in ihrem Büro im Dresdener Stadtgebiet einen Krampfanfall erlitten und benötigte notärztliche Hilfe. Um 12:33 Uhr landete Christoph 38 am Einsatzort. Gemeinsam mit dem bodengebundenen Rettungsdienst übernahm das medizinische DRF-Team die notärztliche Versorgung. Unter Begleitung des Notarztes wurde die Patientin mit dem Rettungswagen in die Uniklinik Dresden-Neustadt gefahren. Um 13:33 Uhr landete der Hubschrauber wieder am Luftrettungszentrum.

Autor(en)
Originaltext DRF-Meldung
Quelle(n):
www.drf.de*

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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