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Dresdner Hangar-Einweihung im März

28.12.2006

Dresden (SN) ::  In Pressemitteilung Nr.53 vom Dezember 2006 hat der Flughafen Dresden den Termin für die offizielle Einweihung des Hangars für den Rettungshubschrauber "Christoph 38" und die drei Helikopter der Polizeifliegerstaffel des Landes Sachsen bekanntgegeben. So soll das neue, 1.885 Quadratmeter große Gebäude am 09. März 2007 seiner Bestimmung übergeben werden. Erbaut worden war es in den Monaten Mai bis Dezember des nun zu Ende gehenden Kalenderjahres. Zum Hintergrund des Neubaus teilte der Flughafen weiter mit:

Derzeit ist das Hubschrauber-Quartett in der Halle 285 im nordöstlichen Bereich des Flughafengeländes untergebracht. Die EADS Elbe Flugzeugwerke benötigen in der Halle 285 mehr Platz, um künftig zwei Flugzeuge parallel von Passagier- zu Frachtmaschinen umbauen zu können.

Der fliegerische Teil des Betriebs von "Christoph 38" war im Januar von der Bundespolizei-Fliegerstaffel Ost auf die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) übertragen worden. Sie stellt seither für die sächsische Metropole einen Hubschrauber des Typs EC 135 von Eurocopter bereit.

Autor(en)
PPR
Uwe Mattuschka
Quelle(n):
Pressemitteilung des Flughafen Dresden vom Dez. 2006

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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