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Erneut Grund zum Feiern für Christoph 48

19.11.2006

Neustrelitz (MVP) ::  Man schrieb den 06.11.2006, als das Team von "Christoph 48", dem Neustrelitzer Rettungshubschrauber, seinen 500sten Einsatz entgegennahm. Am 18.11.2006 nun, zwölf Tage später, konnte die Station in der Mecklenburgischen Seenplatte ihren 1.000sten Einsatz vermelden. Was war geschehen? Man ahnt es schon - nicht 500 Einsätze in knapp zwei Wochen; Grund für die Schnapszahl-Häufung sind unterschiedliche Zählweisen. Die 500 Einsätze Anfang des Monats bezogen sich auf die Zeitspanne seit Übernahme des ehemaligen Bundeswehr-Rettungszentrums durch die ADAC Luftrettung GmbH am 01.07.2006. Der nun absolvierte 1.000ste Einsatz bezieht sich auf die Gesamtjahresstatistik und schließt die von der Bundeswehr in 2006 geflogenen Einsätze natürlich mit ein.

Alarm! - Um 15:09h war es soweit, das Team um ADAC-Pilot Detlef Tischler nahm die 1.000ste Alarmierung des Jahres entgegen. Für Notärztin Susanne Breyer und Rettungsassistent Rainer Heldt ging es darum, einen Patienten vom Krankenhaus Waren zum Klinikum Plau am See zu verlegen. Bereits um 16:25h landete "Christoph 48" nach Abschluss dieses Einsatzes wieder am Heimatstandort Neustrelitz.

Autor(en)
PPR
Wir danken für Unterstützung:
Bernd Krüger
Quelle(n):
Team Christoph 48

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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