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Einsatzbilder von der D-HDRM

11.11.2006

Cottbus (BRA) ::  Seltener Gast im südbrandenburgischen Cottbus: Am 10.10. 2006 veröffentlichte rth.info die ersten Bilder von einer der neuesten Einsatzmaschinen der Deutschen Rettungsflugwacht am Flughafen Dresden-Klotsche. Nun ist es uns gelungen die EC 135 P2 (c/n 0503) mit der Kennung D-HDRM im Einsatz zu fotografieren.

Christoph 38 landete am 07.11.2006 am Cottbuser Carl Thiem Klinikum. Die für Verlegungsflüge im Bundesland Sachsen zuständige Leitstelle in Dresden erteilte der Crew den Auftrag einen Patienten vom sächsischen Krankenhaus Hoyerswerda zum Sana-Herzzentrum ins brandenburgische Cottbus zu fliegen.
Es ist keine Seltenheit mehr, dass intensivpflichtige Patienten bei dringlichen Verlegungen mit Primär-RTH geflogen werden. Durch die Modernisierung der in der Luftrettung eingesetzten Hubschrauberflotten ist dies zumindest bei Tagessichtflugbedingungen eine gute Alternative, wenn kein ITH/VLH zur Verfügung steht.

Autor(en)
Uwe Mattuschka
Wir danken für Unterstützung:
DRF-Pressestelle, Team Christoph 38

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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