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Erstmals im Bild online: Die neue D-HDRM in Dresden

10.10.2006

Dresden (SN) ::  Ein neuer Hubschrauber mit dem Steiger-Stern auf dem Rumpf und der Finne fliegt ab sofort über Dresden für die Luftrettung - rth.info freut sich, Ihnen hiervon die ersten Bilder zeigen zu können: Die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) setzt in der sächsischen Landeshauptstadt seit Kurzem die neu beschaffte "D-HDRM" des Typs Eurocopter EC 135 ein. Am 05.10. war die Maschine mit der Seriennummer (c/n) 503 noch in Karlsruhe / Baden-Baden fotografiert worden - mit fertig gestellter Lackierung. Das wohl erste Sighting der D-HDRM gab es in Baden-Baden am 29.08.2006, als der Hubschrauber noch in den Eurocopter-Werksfarben bei der DRF-Werft stand.

Die Beschaffung der D-HDRM war Teil der Flottenerneuerung, welche derzeit nötig ist um die verbliebenen Bestände der in die Jahre gekommenen BO 105 CBS auszumustern. Diese dürfen gemäß neuen luftfahrtrechtlichen Bestimmungen aufgrund ihrer Leistung nur noch bis Ende 2009 für die Luftrettung genutzt werden.

In Dresden gelangen Johannes Herrmann am 08.10.2006 zwei Aufnahmen der D-HDRM als "Christoph 38" am Flughafen, wo die Maschine stationiert ist. Nachdem die DRF bereits seit Jahren an der Luftrettungs-Station Dresden beteiligt gewesen war, hatte sie den Flugbetrieb im Januar diesen Jahres schlussendlich von der Bundespolizei übernommen (rth.info berichtete, vgl. Nachrichten-Archiv 2006).

Autor(en)
PPR
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Johannes Herrmann

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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