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ADAC beantragt Zulassung der Berufung

17.03.2003

München (BAY) ::  Die ADAC Luftrettung GmbH meldet in einer Pressemitteilung zum Rechtsstreit um das Vergabeverfahren um die Luftrettung am Standort Leipzig, daß nun die Zulassung der Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen beantragt wurde.
In seiner Begründung bringt der ADAC erneut Argumente, welche belegen sollen, dass die Angebote zum Nachteil der ADAC-Luftrettung nicht korrekt bewertet wurden und dass das vom sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) durchgeführte Vergabeverfahren gleich in mehrfacher Hinsicht fehlerhaft war. "Das Verwaltungsgericht in Leipzig hat wesentliche Rechtsgrundsätze aus dem Verwaltungs- und Vergaberecht verkannt. Zudem wurden europarechtliche Vorgaben übersehen", meint Dr. Wolfgang Kirchhoff von der vom ADAC beauftragten bekannten internationalen Anwaltskanzlei Freshfields, Bruckhaus und Deringer. Laut ADAC gilt der Anwalt als Experte für deutsches und europäisches Vergaberecht. Er hat unter anderem den Weltmotorsportverband FIA im Zusammenhang mit der Zentralvermarktung der Fernsehrechte erfolgreich vor den deutschen Gerichten vertreten.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Daniel Bujack

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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