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"Christoph 12" steht Eutiner Plänen im Weg

29.04.2005

Eutin (SH) ::  Der Rettungshubschrauber "Christoph 12" wird seit 1976 im ostholsteinischen Eutin für Notfall-Rettungseinsätze bereitgehalten. Seit Oktober 2002 jedoch steht das Krankenhausareal in Eutin aufgrund des Krankenhausumzugs zur Disposition, der Hubschrauber ist somit seither nicht mehr an dem Klinikum stationiert.

Die Stadt will das Gelände verkaufen - doch der Hubschrauber ist nun ein Dorn im Auge der lokalen Entscheidungsträger. Ein Umzug der Hubschrauberstation nach Siblin ist seit Jahren geplant, doch noch ist der Vollzug nicht datiert.

Jetzt macht ein Interessent, der das Gelände des Krankenhauses nutzen möchte, den Verantwortlichen Druck. Das berichteten die Lübecker Nachrichten (vgl. Weblinks) am 26.04.2005. Ein Bebauungsplan sei erforderlich für das Vorhaben: An der Elisabethstraße wolle der Interessent ein Seniorenpflegezentrum einrichten, aus dem ehemaligen Bettenhochhaus solle ein Zentrum für betreutes Wohnen werden und zusätzlich plane er hinter dem ex-Hauptkomplex die Errichtung mehrerer vornehmer Villen.

Um letztere für einen entsprechenden Preis anbieten zu können, bestehe der Interessent auf einen baldigen Umzug der Hubschrauberstation von "Christoph 12": "Unser Interessent legt natürlich großen Wert darauf, dass der Flugbetrieb an dieser Stelle aufhört. Gehobenes Wohnen und der Hubschrauber - das verträgt sich nicht", sagte Kreisverwaltungsdirektor Reimer Lucht den Lübecker Nachrichten. Lucht gibt sich jedoch zuversichtlich, dass das Vorhaben des Interessenten an "Christoph 12" nicht scheitern werde, geplanter Umzug hin oder her: "Der Bebauungsplan für den Umzug des Hubschraubers auf eine Luftrettungsstation bei Siblin steht. Momentan sind wir dabei, das erforderliche Raumprogramm festzustellen und die Kosten zu ermitteln. Das ist unabdingbare Voraussetzung für die weiteren Verhandlungen mit den Krankenkassen. Aber wir sind guter Hoffnung, in einem zeitlich überschaubaren Rahmen eine Einigung zu finden. An diesem Punkt sollte der Verkauf des alten Kreiskrankenhauses auf keinen Fall scheitern."

Ob dies gegebenenfalls zur Folge haben könnte, dass die Besatzungen von "Christoph 12" bis zum Bezug der neuen Station mit einer provisorischen Unterkunft an einem Übergangsstandort leben müssen, dazu liegen rth.info bislang keine Informationen vor.

 

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Autor(en)
PPR