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Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung: Rot-weiße Luftretter leisten 18.494 Einsätze im ersten Halbjahr

28.07.2017

Filderstadt (BWÜ) ::  Herzinfarkt, Verkehrsunfall, Schlaganfall: Benötigt ein Mensch schnellstmöglich medizinische Hilfe, kommt häufig ein rot-weißer Hubschrauber zum Einsatz. 18.494-mal wurde die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 bundesweit alarmiert. Ausgestattet als fliegende Intensivstationen sind ihre Hubschrauber unverzichtbar für die Notfallversorgung in Deutschland – vor allem als schnelle Notarztzubringer.

Die häufigsten Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen (Januar bis Juni 2017)

Die häufigsten Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen (Januar bis Juni 2017)
Foto: DRF Luftrettung

„Bei Notfällen spielt der medizinische Vorteil unserer Hubschrauber eine herausragende Rolle: Sie bringen erfahrene Notärzte, Notfallsanitäter und hochmoderne Medizintechnik zum Patienten“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Wie wichtig dies ist, zeigen die aktuellen Einsatzzahlen der DRF Luftrettung: Von Januar bis Juni 2017 leisteten die rot-weißen Lebensretter aus der Luft 325 Einsätze mehr als im ersten Halbjahr 2016. Am häufigsten startete die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 zu Patienten mit Herzerkrankungen oder zu Unfallopfern. Gerade bei Verkehrsunfällen kommt es häufig zu schweren Verletzungen und inneren Blutungen. Für diese Patienten ist es überlebenswichtig, dass sie schnellstmöglich notärztlich versorgt werden. „Dank modernster medizinischer Ausstattung können wir das bereits am Notfallort optimal gewährleisten. Im Anschluss steuern wir die für den Patienten am besten geeignete Klinik an“, erklärt der Vorstand der DRF Luftrettung. Beispielweise können mit mobilen Ultraschallgeräten innere Blutungen erkannt und mit sogenannten Videolaryngoskopen Beatmungen schnell und sicher eingeleitet werden. „Die Geräte an Bord unserer Hubschrauber sind besonders für die Luftrettung geeignet und entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Und das auch, weil sich die DRF Luftrettung seit über 40 Jahren konsequent für die Weiterentwicklung der Luftrettung einsetzt“, so Dr. Peter Huber.

In den letzten Jahren gewinnt die Luftrettung in Deutschland zunehmend an Bedeutung: Bundesweit spezialisieren sich Krankenhäuser zunehmend auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen und Verletzungsmuster. Das macht sich auch in den Transportzahlen der DRF Luftrettung bemerkbar: Jeder dritte Notfallpatient musste im ersten Halbjahr 2017 per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Die Rettungskette unter Berücksichtigung der Alarmierung des Rettungshubschraubers als primäres (Luft-)Rettungsmittel

Die Rettungskette unter Berücksichtigung der Alarmierung des Rettungshubschraubers als primäres (Luft-)Rettungsmittel
Foto: DRF Luftrettung

Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Acht der Stationen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten.

Seit 1. Juli 2017 wird an der DRF-Station “Christoph 11“ in Villingen-Schwenningen die hochmoderne H145 eingesetzt

Seit 1. Juli 2017 wird an der DRF-Station “Christoph 11“ in Villingen-Schwenningen die hochmoderne H145 eingesetzt
Foto: DRF Luftrettung

 
Autor(en)
Originaltext Pressemitteilung der DRF Luftrettung vom heutigen 28. Juli 2017