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Göttinger RTH-Station erhält Spende aus Verkaufserlösen des Jahreskalenders

14.04.2016

Göttingen (NDS) ::  Die Verkaufserlöse des Jahreskalenders des Göttinger Rettungshubschraubers gehen zu gleichen Teilen an RTH-Station und an die Knochenmark- und Stammzellenspenderdatei Göttingen (KMSG).

Das Team des Göttinger RTH-Teams “Christoph 44“ der DRF Luftrettung und die KMSG haben kürzlich eine Spende in Höhe von jeweils 1.300 Euro erhalten. Das Geld stammt aus dem Verkauf der 12. Auflage des “Christoph 44“-Hubschrauberkalenders. Die beiden Herausgeber des Kalenders, Stefan Rampfel und Dominik Schmidt, haben sich dazu entschlossen, die Überschüsse des Kalenders 2016 zu teilen und mit DRF Luftrettung und KMSG an zwei regionale Institutionen zu spenden. Insgesamt kamen dabei 2.600 Euro zusammen, die Ende März überreicht wurden.

„Wir werden das Geld für die Anschaffung eines tragbaren Ultraschallgeräts einsetzen“, sagte Christian Schulze, leitender Notfallsanitäter der Göttinger RTH-Station “Christoph 44“, bei der Übergabeveranstaltung. „Es liefert den Rettungskräften schon an der Einsatzstelle wichtige Befunde, die sonst erst in der Klinik erfolgen könnten.“ Das Gerät ist kaum größer als ein Mobiltelefon. Mit ihm werden zum Beispiel innere Blutungen bei Verletzten sichtbar.

Auch Dr. Beatrix Pollok-Kopp, Leiterin der KMSG, freut sich über die 1.300 Euro: „Damit können wir fast 30 Typisierungen finanzieren, bei denen genetische Gewebemerkmale eines Menschen bestimmt werden.“

In den vergangenen dreizehn Jahren sind durch das Kalenderprojekt etwa 25.000 Euro an gemeinnützige Organisationen in der Region Göttingen vergeben worden.

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Autor(en)
Jörn Fries
Quelle(n):
Pressemitteilung der beiden Spender

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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