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ZSH-Bilanz 2015: 16.892 Einsätze und 4.517 transportierte Patienten

19.02.2016

Bonn (NRW) ::  Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind im letzten Jahr 16.892 Einsätze geflogen und haben 4.517 Patienten transportiert. Insgesamt wurden über 5.353 Flugstunden absolviert. Damit sind die Zahlen weiterhin auf einem hohen Niveau und leicht gestiegen zu 2014, wo rund 16.809 Einsätze geflogen wurden.

Luftrettungsstandorte in Deutschland

Flächendeckend werden in Deutschland an über 50 Standorten Hubschrauber in der Luftrettung eingesetzt. Zu dieser Luftrettung gehören die direkte medizinische Notfallversorgung am Einsatzort und der Transport ins nächstgelegene zuständige Krankenhaus. Deutschlandweit stellt davon der Bund an zwölf Luftrettungszentren 16 Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) zur Verfügung. Mit 1.925 Einsätzen weist die Statistik den in Hamburg stationierten „Christoph 29“ als Spitzenreiter aus. Die meisten Flugstunden absolvierte der in Kempten stationierte „Christoph 17“ mit 575 Stunden. In diesem Hubschrauber wurden auch die meisten Patienten mit 902 Personen, transportiert. Die Einsatzzahlen stiegen in den Luftrettungszentren Hannover, Kassel, Bielefeld, Traunstein, Kempten, Hamburg und Brandenburg.

Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes

Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für Katastrophen- und Zivilschutzzwecke zur Verfügung stellt. Mit ihrer Hilfe können Schadensstellen erkundet und überwacht, Bevölkerungsbewegungen beobachtet und gelenkt, Spezialisten und Material schnell herbeigeschafft und Verletzte oder Erkrankte transportiert werden. Für alle diese Aufgaben ist der Hubschrauber wegen seiner günstigen Start- und Landeeigenschaften, seiner Wendigkeit und seiner Schnelligkeit gut geeignet.

Die Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes sind an folgenden Luftrettungszentren stationiert: Frankfurt am Main (Christoph 2), Köln (Christoph 3), Hannover (Christoph 4), Kassel (Christoph 7), Duisburg (Christoph 9), Siblin (Christoph 12), Bielefeld (Christoph 13), Traunstein (Christoph 14), Kempten (Christoph 17), Hamburg (Christoph 29), Güstrow (Christoph 34), Brandenburg (Christoph 35). Ihr Funkrufname lautet „Christoph“, an den Namen angehängt ist die jeweilige Standortnummer. Der Name ist vom heiligen Christophorus abgeleitet. Er ist der Schutzpatron der Reisenden, Seeleute, Kraftfahrer und Luftschiffer.

 

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Original-Pressemitteilung des BBK vom 19.02.2016