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USA: RTH stürzt ab, zwei Crewmitglieder sterben

18.12.2015

Phoenix (USA) ::  Zu einem tragischen Absturz eines Rettungshubschraubers kam es 15. Dezember in der Nähe der Stadt Phoenix im Bundesstaat Arizona. Der Helikopter vom Typ AS350 B3 stürzte in einer felsigen Region einige Meilen nördlich der Stadt Superior, welche östlich von Phoenix liegt, ab. Dabei wurden der Pilot sowie die an Bord befindliche Krankenschwester getötet. Lediglich der 38-jährige Arzt überlebte.

Der Schwerverletzte machte laut Medienangaben mittels Taschenlampe auf sich bemerkbar, als ein Hubschrauber des Militärs rund fünf Stunden später an dem Unglücksort eintraf. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Phoenix eingeliefert. Patienten waren keine an Board, die Besatzung war vermutlich auf dem Heimflug zu ihrem Stützpunkt in Globe.

Der Hubschrauber mit dem Rufnamen „Native Air 5“ wird von der großen amerikanischen Firma „Air Methods“ betrieben, die in 48 amerikanischen Staaten rund 300 Rettungshubschrauber stellt.

Warum es zu dem Unfall kam, ist noch nicht geklärt. Air Methods versprach den Behörden die volle Kooperation bei den Ermittlungen.

Autor(en)
MST
Quelle(n):
siehe Weblinks

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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