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„Christoph 43“ verlässt Karlsruhe

01.12.2015

Karlsruhe (BWÜ) ::  Am 10. Juni 1987 wurde die Station von „Christoph 43“ am Neuen St. Vincentius Krankenhaus feierlich eingeweiht. Nach nunmehr 28 Jahren sind die Tage der Station, des Hangars und der Unterkunft nach rth.info vorliegenden Quellen gezählt.

Wie rth.info bereits mehrfach berichtet hat, wird ein Klinikneubau in Karlsruhe erfolgen, wofür auch das derzeitige Nutzungsareal der DRF Luftrettung benötigt wird. Aktuellen Planungen zufolge ist davon auszugehen, dass „Christoph 43“ auf dem Klinikneubau eine Dachstation erhalten wird. Dieses wäre die erste in Baden-Württemberg.

Trotz intensiver Suche in der Stadt und im Landkreis Karlsruhe nach einem Übergangsstandort während der Baumaßnahme, schlugen alle Überlegungen fehl. Letztendlich gab es nur eine Option, ein Umzug zum Baden-Airport. Dort könnte rein theoretisch - wenn auch zeitlich befristet - sehr kurzfristig ein Eckpunkt aus der „Strategie 2020“ der DRF Luftrettung umgesetzt werden. Dieser Eckpunkt beinhaltet den flächendeckenden Nachtflugeinsatz in Baden-Württemberg.

Mit der Verlegung von „Christoph 43“ in Richtung Süden verändert sich zwangsläufig auch der Einsatzradius. Es ist somit also auch davon auszugehen, dass der Umzug Auswirkungen für Nachbar-Standorte wie Mannheim, Leonberg, usw. haben wird.

rth.info wird auch weiter über den Umzug bzw. die Neubaupläne in Karlsruhe berichten.

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HRG

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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