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Christoph 65: Station wird am 2. September eingeweiht

23.07.2015

Dinkelsbühl (BAY) ::  Wie der ADAC e. V. am gestrigen Mittwoch (22.07.2015) auf Anfrage von rth.info mitteilte, wird das ADAC-Luftrettungszentrum “Christoph 65“ am Mittwoch, den 02.09.2015 um 15:00 Uhr mit einem Festakt eingeweiht. Auch die Bevölkerung soll in die Feierlichkeiten einbezogen werden. Hier stehe man noch in Verhandlungen mit dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach (ZRF AN). Das Gleiche gelte für die Beklebung der für Dinkelsbühl vorgesehenen Einsatzmaschine vom Typ EC 135 P2.

Im Vorfeld der Veranstaltung fand am letzten Donnerstag (16.07.2015) vor Ort und im kleinen Kreis eine symbolische Schlüsselübergabe statt. Seitens der ADAC Luftrettung gGmbH nahm deren Geschäftsführer Frédéric Bruder an der Veranstaltung teil, die örtliche Politik war durch den ZRF AN-Vorsitzenden Landrat Dr. Jürgen Ludwig (CSU) sowie Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (ebenfalls CSU) vertreten, wie die “Augsburger Allgemeine“ in ihrer Online-Ausgabe vom 18.07.2015 berichtete.

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Autor(en)
Jörn Fries

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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