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Zwischenfall mit Rega-Helikopter

28.06.2015

Anmerkung der Redaktion

Der folgende Text ist eine Medienmitteilung der Schweizer Rettungsflugwacht REGA. Der "Speer" ist ein Berg im Kanton St. Gallen ("SG").

Zürich (CH) ::  Bei einem Zwischenfall mit einem Rega-Helikopter in der Nähe des Speers wurde heute Sonntag am frühen Nachmittag eine Person leicht verletzt. Die Person konnte jedoch nach kurzer medizinischer Abklärung das Spital im Verlauf des Sonntagnachmittags bereits wieder verlassen.

Der Rettungshelikopter der Einsatzbasis Mollis war zu einem Einsatz in der Nähe des Speers gerufen worden. Bei der Suche nach einem geeigneten Landeplatz durchtrennte der Helikopter mit dem Rotor gemäss ersten Erkenntnissen ein Telefonkabel, welches eine bis dahin unbeteiligte Person leicht verletzte. Die Crew an Bord des Helikopters blieb unverletzt und der Pilot konnte den Helikopter landen. Der Helikopter wurde beim Zwischenfall beschädigt.

Der Patient sowie die vom Kabel leicht verletzte Person wurden von der Crew medizinisch versorgt und dann von den zusätzlich alarmierten Rettungshelikoptern „Rega 1“ der Einsatzbasis Zürich sowie „Rega 7“ der Einsatzbasis St. Gallen in die nächsten geeigneten Spitäler geflogen.

Als Rettungsorganisation, die sich für die rasche medizinische Hilfe aus der Luft einsetzt, bedauert die Rega, dass es im Zusammenhang mit einem Rettungseinsatz zur Verletzung einer unbeteiligten Drittperson gekommen ist. Die Rega ist erleichtert, dass die beim Zwischenfall leicht verletzte Person das Spital nach kurzer medizinischer Abklärung bereits im Verlauf des Sonntagnachmittags wieder verlassen konnte.

Die zuständigen Behörden wurden von der Rega über den Vorfall informiert. Der genaue Unfallhergang wird durch diese untersucht.

Autor(en)
Originaltext Pressemitteilung der REGA vom 28.06.2015
Quelle(n):
siehe Weblink

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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