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Christoph 23: Umbauarbeiten kommen gut voran

28.05.2015

Koblenz (RPF) ::  Ende 2014 haben auf dem Gelände des Bundeswehr-Zentralkrankenhauses Koblenz die Umbauarbeiten am ADAC-Luftrettungszentrum “Christoph 23“ begonnen (rth.info berichtete). Dank des milden Winters sind die Arbeiten am neuen Sozialtrakt inzwischen weit vorangeschritten, wie die Bilder vom vergangenen Wochenende eindrucksvoll zeigen.

Fortschritte machen die Arbeiten am neuen Sozialtrakt des ADAC-Luftrettungszentrums “Christoph 23“

Fortschritte machen die Arbeiten am neuen Sozialtrakt des ADAC-Luftrettungszentrums “Christoph 23“

Foto: Jörn Fries

Der alte Hangar, in dem schon die Bell UH-1D untergebracht war, bleibt erhalten

Der alte Hangar, in dem schon die Bell UH-1D untergebracht war, bleibt erhalten

Foto: Jörn Fries

Hier ist das Ensemble noch einmal vom Landeplatz aus zu sehen

Hier ist das Ensemble noch einmal vom Landeplatz aus zu sehen

Foto: Jörn Fries

Die RTH-Crew ist während den Umbauarbeiten in Containern untergebracht (rechts RTH “Christoph 23“, links Dual-Use-RTH “Christoph 77“ mit der Ersatzmaschine D-HLTB)

Die RTH-Crew ist während den Umbauarbeiten in Containern untergebracht (rechts RTH “Christoph 23“, links Dual-Use-RTH “Christoph 77“ mit der Ersatzmaschine D-HLTB)

Foto: Jörn Fries

Laut der in Koblenz erscheinenden “Rhein-Zeitung“ sollen sich die avisierten Kosten allerdings auf 1,5 Millionen Euro erhöht haben (siehe externen Weblink im Kontextbereich dieser News).

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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