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40 Jahre Christoph 10 – Wittlich feiert am 12.09.

20.05.2015

Wittlich (RPF) ::  Heute vor auf den Tag genau 40 Jahren, am Dienstag, den 20. Mai 1975, zogen die Patienten und Mitarbeiter des Wittlicher Kreiskrankenhauses in den Klinikneubau in der Koblenzer Straße um. Fünf Monate später, am 22. Oktober 1975, wurde zudem der Rettungshubschrauber „Christoph 10“ an der Klinik stationiert – seinerzeit eine gelbe BO 105 des Katastrophenschutzes. Am 1. Januar 1997 übernahm die ADAC-Luftrettung GmbH gemeinnützige Gesellschaft die Luftrettungsstation vom Bund und setzte kurze Zeit später statt der BO 105 die neue EC 135 ein.

Das heutige St. Elisabeth Krankenhaus nimmt dieses Doppeljubiläum zum Anlass, um gemeinsam mit der ADAC Luftrettung gGmbH am Samstag den 12. September 2015 zu einem großen Tag der offenen Tür einzuladen. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr.

Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür können Sie dem Link im Kontextbereich dieser News entnehmen.

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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