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Bruchlandung: Maschine der Schweizer REGA

26.02.2015

Erstfeld (CH) ::  Ein Retungshubschrauber des Typs Agusta Westland “Da Vinci“ der Schweizerischen Rettungsflugwacht REGA wurde heute bei einer Bruchlandung am Luftrettungszentrum in Erstfeld beschädigt. Das berichtet die “Aargauer Zeitung“ und zeigt eine kurze Videosequenz der Maschine. Sie ist mit eingeknicktem Fahrwerk auf einer Wiese neben der Station zu sehen. Laut Medienberichten seien von vier Insassen drei verletzt worden. Es sei kein Patient an Brod gewesen, heißt es von der Aargauer Zeitung, die weiter berichtet:

“Dabei handelte es sich laut Rega um drei Besatzungsmitglieder und einen Mitarbeiter der Logistik. Zwei Personen wurden in ein ausserkantonales Spital gebracht. Der dritte Passagier wurde ins Kantonsspital Uri überführt. Die Verletzten befinden sich nicht in Lebensgefahr.“

Stand 21:20 Uhr:

Vor wenigen Minuten hat die REGA einen Bericht zu dem Unfall online gestellt. Sie finden die Pressetexte in den Weblinks zu diesem Artikel. Die REGA schreibt:

“In der Zwischenzeit konnte einer der vier Rega-Mitarbeitenden das Spital bereits wieder verlassen. [...]
Der beim Zwischenfall beschädigte Helikopter wird ins Schwerverkehrszentrum der Kantonspolizei Uri überführt, wo er der Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle SUST für die Unfalluntersuchung zur Verfügung stehen wird. “

Die Einsatzbereitschaft von REGA 8 sei weiterhin sichergestellt, berichtet Karin Hörhager vom Rega-Mediendienst in der Mitteilung weiter.

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PPR
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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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