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Stationsumbau von Christoph 44 abgeschlossen

16.10.2014

Göttingen (NDS) ::  Wie rth.info bereits im Februar berichtete, plant das Land Niedersachsen den Ausbau der Universitätsklinik Göttingen, einschließlich der Luftrettungsstation von “Christoph 44“ (DRF Luftrettung). Anfang September konnte die Besatzung von Christoph 44 die umgebauten und modernisierten Räume beziehen.

Nachdem im April, nach nur viermonatiger Bauzeit das neue, in Holzbauweise errichtete Unterkunftsgebäude unter der Plattform vom Team des Christoph 44 bezogen werden konnte, begannen anschließend, bei laufendem Betrieb, die Umbauarbeiten der aus den 80er Jahren stammenden Station.

Büroräume und Hangar des Göttinger Luftrettungszentrums

Büroräume und Hangar des Göttinger Luftrettungszentrums

Foto: SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH

Zuerst wurde die Raumstruktur geändert. Es entstand ein großzügig bemessener Aufenthaltsraum mit neuer Küche, sowie ein Desinfektions- und Trockenraum. Auch der Verwaltungsbereich wurde den aktuellen Anforderungen angepasst. Die räumliche Trennung von Ruhe- und Arbeitsräumen wurde auf Nutzerwunsch hin realisiert. Das Unterkunftsgebäude unterhalb der Plattform ist mit der Station im Erdgeschoss durch ein neu errichtetes Treppenhaus in Stahl- Glas- Konstruktion verbunden. Außerdem konnte das neu errichtete Medikamentenlager im Hangar in Betrieb genommen werden.

Erkennbar ist der Anbau an die Station im unteren Bereich

Erkennbar ist der Anbau an die Station im unteren Bereich

Foto: SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH

Geplant als Interimslösung, wird die umgebaute Station nun die nächsten Jahre der DRF für Ihre Einsätze dienen. Hierfür wünscht das Team von rth.info und die Fa. SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH allzeit guten Flug.

Ein Treppenhaus verbindet die neu geschaffenen Räumlichkeiten mit den bereits bestehenden auf Ebene 1

Ein Treppenhaus verbindet die neu geschaffenen Räumlichkeiten mit den bereits bestehenden auf Ebene 1

Foto: SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH

Weitere Ansicht der Neubauten unterhalb der Büroräume (blau)

Weitere Ansicht der Neubauten unterhalb der Büroräume (blau)

Foto: SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH

Das Treppenhaus wurde aus Milchglas ausgeführt

Das Treppenhaus wurde aus Milchglas ausgeführt

Foto: SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH

Autor(en)
Ralph Nußbaum
Tim Nußbaum
Wir danken für Unterstützung:
Fa. SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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