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ÖAMTC-Stationen in Wiener Neustadt feiern Jubiläum

11.10.2014

Wiener Neustadt (A) ::  Gleich zwei Jubiläen konnte man Mitte September im Nachbarland Österreich feiern. So gibt es den in Wiener Neustadt stationierten Notarzthubschrauber „Christophorus 3“ nun bereits seit 30 Jahren. Gegründet wurde die dritte Station der ÖAMTC-Flugrettung am 15. September 1984 und ist mittlerweile mit rund 30.000 geleisteten Einsätzen einer der meist frequentierten Hubschrauber der österreichischen Flugrettung. Im vergangenen Jahr wurde er 1281 Mal angefordert.

Ganze 15 Jahre liegt in diesem Jahr die Stationierung des einzigen Intensivtransporthubschraubers der ÖAMTC-Flugrettung zurück. Dieser teilt sich seit 1999 den Standort am Heliport in Wiener Neustadt mit Christophorus 3 und wird ausschließlich für Verlegungen zwischen Kliniken verwendet. Die Gründung des ITH startete als Pilotprojekt, nachdem die regulären Notarzthubschrauber vermehrt Sekundäreinsätze übernommen hatten und somit längere Zeit für die Notfallrettung nicht zur Verfügung gestanden waren. Über 5.400 derartige Verlegungsflüge wurden seit Indienststellung durchgeführt. Er kann rund um die Uhr angefordert werden und ist mit Ärzten und Pflegepersonal der Intensivmedizin besetzt.

Stichwort ÖAMTC-Luftrettung

Die ÖAMTC-Luftrettung betreibt momentan 17 Luftrettungsstationen in Österreich, dazu zählt unter anderem der landesübergreifend eingesetzte „Christophorus Europa 3“ in Suben nahe der Landesgrenze zu Deutschland. Als Maschinentyp wird ausschließlich die EC 135 aus dem Hause Airbus Helicopters verwendet.

Autor(en)
MST
Quelle(n):
meinbezirk.at; oeamtc.at

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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