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DRF-Förderermagazin erscheint letztmals

22.09.2014

Filderstadt (BWÜ) ::  Mit der Ausgabe 3/2014 sendet die DRF-Luftrettung letztmalig ihr Magazin in gedruckter Form an alle Förderer und Freunde. Seit dem Jahr 1976, hier erschien das erste Heft „DRF-informationen“ der Deutschen Rettungsflugwacht e.V., war das Magazin eine bekannte Größe in der Außenkommunikation der DRF und der späteren DRF-Luftrettung. Von 1979 bis 2006 firmierte es unter dem Titel "einsatz - Magazin der Deutschen Rettungsflugwacht e. V.", 2007 wurde es in "Luftrettung - das Magazin der Deutschen Rettungsflugwacht e. V.", 2012 in "Luftrettung - Das Förderermagazin" umbenannt.

Da die neuen Medien und Kommunikationswege immer mehr an Bedeutung gewinnen, zieht jetzt auch die DRF-Luftrettung mit und will das seit einigen Jahren als “Luftrettung“ betitelte Magazin künftig per Mail an alle Förderer verschicken. Für all diejenigen, die keine Mails empfangen können (oder wollen), wird es zweimal im Jahr einen Förderer-Report per Post geben, so Pressesprecherin Eva Baumann auf Anfrage von rth.info.

Einer der Hauptgründe ist laut Victor Felber, Geschäftsführer des DRF e.V., der Kostenaspekt. Denn das Magazin und vor allem dessen Versand hätten in der Vergangenheit erhebliche Kosten verursacht, welche man einsparen und „an anderer Stelle zuführen [könne], wo sie dringend benötigt werden“, so Felber im Interview mit der Redaktion “Luftrettung“.

Auch die Zahl der Förderer, welche von der digitalen Ausgabe Gebrauch machten, habe in der Vergangenheit zugenommen, weshalb man diesen „neuen, zeitgemäßen Ansatz“ nutzen möchte. Auf Basis einer kürzlich durchgeführten Umfrage wurde ein neues Konzept erarbeitet, wodurch die „Nachrichten für den Förderer künftig gezielter, kompakter und exklusiver werden“ sollen. So wäre es denkbar, dass durch eine Einteilung in Nord- und Süddeutschland dem Leser vor allem die für ihn regional interessanten Informationen angeboten werden. Der allgemeine Inhalt hingegen soll weitestgehend beim Alten bleiben und Berichte über Menschen in der Luftrettung, Patienten und besondere Ereignisse, wie beispielsweise die Einführung des neuen Hubschraubermusters EC 145 T2 in der Luftrettung, enthalten.

Die neuen, digitalen Informationen sollen die Leser künftig sechsmal im Jahr erreichen, die gedruckte Ausgabe für alle Förderer ohne Lesemöglichkeit soll erstmals im Februar 2015 verschickt werden.

Autor(en)
MST
Tobias Klein

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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