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Neues Dienstgebäude und Hangar der LAR

02.07.2014

Luxemburg (LUX) ::  Bereits am 12. Juni 2014 wurde am Flughafen Findel (Luxemburg) der symbolische Grundstein für ein neues Operations-Center, sowie zwei Hangars der Luxembourg Air Rescue (LAR) gelegt. Im Beisein zahlreicher geladener Gäste erfolgte der erste Spatenstich für das neue Dienstgebäude.

Was vor mehr als 26 Jahren mit einem Wohnwagen und einem Zelt begann hat sich bis heute kaum verändert. Die LAR Mitarbeiter arbeiten in Containern, die Flotte ist in Zelten untergebracht und jeden Abend wird die medizinische Ausrüstung der Maschinen demontiert.

Neben 2 Hangars und einem neuen Operations-Center wird eine hochmoderne Einsatzzentrale entstehen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Besatzungen und Mitarbeitern geplant um möglichst optimale Arbeitsbedingungen zu bieten.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die LAR als McDonnell Douglas Service Center selbst die komplette Wartung der Hubschrauberflotte übernehmen können. Somit würden die kostspieligen Überführungen nach England bei größeren Wartungsarbeiten entfallen.

Außerdem wurde ein über 30 Jahre laufender Mietvertrag für das Grundstück mit Lux-Airport ausgehandelt, wobei die neue LAR Zentrale im Gegenzug als „poste médicale avancé“ fungiert. Dies ist bei internationalen Flughäfen Vorschrift, um bei Großschadensereignissen eine Notfallversorgung zu garantieren. 50 Notfallbetten mit der dazugehörigen medizinischen Ausrüstung werden hierbei in den LAR Hangars gelagert um in kürzester Zeit einsatzbereit sein zu können.

Die Kosten für die Neubauten belaufen sich auf 9.000.000 Euro und müssen ohne jegliche Subvention des Staates finanziert werden. Die Fertigstellung ist für Dezember 2015 geplant.

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Autor(en)
Tim und Ralph Nußbaum

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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