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Airbus Helicopters erhält Zulassung für EC 145 T2

25.04.2014

Donauwörth (BAY) ::  Nach langer Wartezeit (nicht nur vom Hersteller, sondern auch von den Kunden) ist der Weg nun frei für die EC 145 T2. Die EASA hat das Hubschraubermuster zertifiziert und damit quasi für den Luftverkehr frei gegeben.

Die beiden großen Betreiber der deutschen Luftrettung, die ADAC Luftrettung gGmbH und die DRF Luftrettung, dürften diese Entscheidung ebenfalls mit Freude zur Kenntnis genommen haben. Grund dafür ist, dass die EC 145 T2 als Nachfolgemuster der BK 117 in der deutschen Luftrettung vorgesehen ist (rth.info berichtete mehrfach).

Zum Käuferkreis der EC 145 T2 zählt übrigens auch die Bundeswehr, welche 15 Maschinen dieses Typs erhält. Laut Unternehmensangaben sind bereits über 100 Bestellungen eingegangen, 20 Maschinen befinden sich bereits in der Produktion.

Die Auslieferung der ersten Airbus Helicopters EC 145 T2 ist im III. Quartal dieses Jahres geplant.

Hinweis: Im Rahmen von Umstrukturierungen firmiert das Unternehmen nun nicht mehr unter dem Namen „Eurocopter“, sondern „Airbus Helicopters“.

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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