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Lieferschwierigkeiten bei der EC 145 T2

16.03.2014

Donauwörth (BAY) ::  Beim deutsch-französischen Hubschrauberhersteller Airbus Helicopters, ehemals Eurocopter, gibt es Lieferschwierigkeiten beim neuen Modell EC 145 T2. Hiervon betroffen sind auch zwei der großen deutschen Luftrettungsorganisationen. Die DRF Luftrettung hat 25 neue Hubschrauber bestellt, die ADAC Luftrettung gGmbH 14 Exemplare. Bei beiden Betreibern sollten die ersten Maschinen zum Ende des vergangenen Jahres ausgeliefert werden. Genauere Angaben über die Dauer der Verzögerung liegen noch nicht vor, wie eine Pressesprecherin der ADAC Luftrettung gegenüber den Stuttgarter Nachrichten bestätigte. Die Schwierigkeiten bei der Auslieferung des neuen Modells werden jedoch keinerlei Einfluss auf den Einsatzbetrieb haben, da die BK 117, welche durch die EC 145 T2 ersetzt werden soll, einfach länger eingesetzt werde.

Angeblich seien Probleme mit der Zulassung bei der Europäischen Agentur für Flugsicherheit mit Sitz in Köln der Auslöser für die Verzögerung. Der Hersteller macht zu den Gründen keine näheren Angaben, rechnet jedoch im zweiten Quartal mit der Zertifizierung.

Bei der EC 145 T2 handelt es sich um eine verbesserte Version der EC 145 (BK 117 C2), welche unter anderem mit mehr Leistung, einem Fenestron-Heckrotor und einem neuen Cockpit ausgerüstet ist.

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Autor(en)
Tobias Klein
Quelle(n):
Stuttgarter Nachrichten

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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