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Umbau der Luftrettungsstation Christoph 44

16.02.2014

Göttingen (NDS) ::  Das Land Niedersachsen plant, in den kommenden zwei Jahrzehnten fast eine Milliarde Euro für den Ausbau der Universitätsmedizin Göttingen zu investieren. Der erste Bauabschnitt, der 2015 abgeschlossen sein soll, wird ca. 150 Millionen Euro kosten.

Auch die Luftrettungsstation “Christoph 44“ der DRF Luftrettung ist von den Umbaumaßnahmen betroffen. Die Station wird sich auf dem Dach eines künftigen Neubaus befinden. Die Realisierung soll allerdings erst in einigen Jahren erfolgen. Da die bestehende Station, die aus den 1980er Jahren stammt, sanierungs- und modernisierungsbedürftig ist, hat man sich entschlossen, vorerst eine Übergangslösung umzusetzen.

Die SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH wurde beauftragt, Umbauten im Wach- und Aufenthaltsbereich, Einbau von Desinfektions- und Trockenräumen sowie neue Unterkunftsbereiche für Piloten und Ärzte zu planen. Diese werden als einfache, vorgefertigte und demontierbare Lösung unter der aufgeständerten Konstruktion angeboten.

rth.info wird über den Fortschritt der Umbauarbeiten berichten.

Autor(en)
Ralph Nußbaum
Tim Nußbaum
Quelle(n):
SIGMA PLAN ® WEIMAR GmbH

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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