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ZDF.reportage: Notruf für die Heli-Docs

01.02.2014

Bozen (I) ::  Für die „ZDF.reportage: Notruf für die Heli-Docs“ sind die ZDF-Reporter Viktor Stauder und Marco Gündel am Sonntag, 2. Februar 2014, 18.00 Uhr, mit Rettungsfliegern in den Südtiroler Alpen unterwegs. Die Reportage begleitet die Arbeit der Notärzte, Piloten und Bordtechniker bei ihren Einsätzen in Bozen und Brixen, bei denen nicht nur moderne Technik in einem eingespielten Rettungssystem eine große Rolle spielt. Auch die individuellen Fähigkeiten der Einsatzkräfte sind gefragt, wenn es in den unterschiedlichsten Rettungsfällen oft auch um Leben und Tod geht.

Vor der Südtiroler Bergkulisse sind die Rettungshubschrauber Pelikan 1 und Pelikan 2 im Einsatz. Die Luftrettung ist eine Mischung aus Millimeterarbeit am Steuerknüppel und Ärztehandwerk am Limit. Der Dienst beginnt mit dem täglichen Briefing bei Sonnenaufgang und endet mit dem Helikopter-Check bei Sonnenuntergang. Es gilt, möglichst schnell am Einsatzort zu sein, auch wenn die Informationen bei Einsatzbeginn meistens noch dürftig sind. Manchmal entscheiden Sekunden über Leben oder Tod. Die Rettungsflieger werden zu Autounfällen und zu abgestürzten Gleitschirmfliegern gerufen. Verirrte oder verletzte Bergsteiger werden genauso versorgt wie Menschen mit Herzinfarkten oder lebensbedrohlichen Krankheiten.

Notarzt Manfred Brandstätter ist mit 64 Jahren ein „alter Hase“. Er vermittelt die notwendige Ruhe und Gelassenheit, hat mit Abstand die meiste Erfahrung. Noch nicht so lange dabei ist die 36-jährige Notärztin Ivana Gutwenger. Die zierliche Frau gilt unter den Kollegen als hochkonzentriert, bestimmt und kompetent.

Die „ZDF.reportage“ schaut den „Heli-Docs“ über die Schultern und zeigt Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Idealen, individuellen Fähigkeiten und Eigenheiten.

Autor(en)
Original Pressemitteilung ZDF

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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