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Kein weiterer NAH im Zillertal

28.01.2014

Mayrhofen (A) ::  Heli Tirol muss sich im Streit um die Stationierung eines weiteren NAH im Zillertal geschlagen geben. Die Tiroler Landesregierung erklärte jüngst, dass vier ganzjährige sowie sechs saisonale Stützpunkte ausreichend seien, um die Luftrettung im Zillertal durchzuführen. Sie widerlegt somit das Argument von Knaus, es sei „absolut ein Bedarf an einem zusätzlichen Rettungshubschrauber gegeben".

Die Firma Heli Tirol mit Firmenchef Roy Knaus hatte seit den Weihnachtsfeiertagen einen zusätzlichen Hubschrauber mit dem Funkrufnamen „Martin 7“ an dem Zivilflugplatz in Mayrhofen im Zillertal stationiert (rth.info berichtete mehrfach). Laut ÖAMTC und Schider Helicopter, jeweils Betreiber eines dort stationierten Hubschraubers, sei dies ohne jegliche Genehmigungen und Wissen der zuständigen Behörden geschehen. Für die Betreiber sei das Vorgehen von Knaus ein Verstoß gegen mehrere luftfahrtrechtliche Bestimmungen.

Eigens durchgeführte Aufschüttungsarbeiten am Flugplatz und die Einrichtung eines weiteren Zufahrtsweges führten zur kompletten Sperrung des Flugplatzes. Ein sicherer Betrieb des Flugplatzes sei laut der Luftfahrtbehörde nicht mehr gewährleistet gewesen, da unter anderem der Sicherheitsstreifen durch den Zufahrtsweg durchbrochen wurde.

Knaus droht nun unter anderem ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Luftfahrtgesetz.

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MST

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

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Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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