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Vereiste Rotorblätter verhindern Rückflug

28.01.2014

Wittstock (BRB) ::  Wie gefährlich der Winter für Hubschrauber sein kann, zeigte erst wieder der Unfall von Christoph 46 vergangenen Sonntag. Doch auch letzten Freitag machten die Minusgrade einem RTH zu schaffen. Christoph 39 aus Perleberg hatte einen Patienten ans Wittstocker KMG-Krankenhaus gebracht, konnte anschließend jedoch nicht mehr abheben: es hatte sich Eis auf den Kanten der Rotorblätter gebildet.

Vereiste Rotorblätter stellen eine erhebliche Gefährdung dar, da das Eis eine Unwucht erzeugen und es somit zu einer Überbeanspruchung des Materials kommen kann.

„Leider haben wir an Bord keine vom Luftfahrtamt zugelassenen Auftaumittel gegen diese Eisbildung“, erklärt Christoph 39 Pilotin Melanie von Allwörden der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehr und vereinten Kräften gelang es letztendlich, die Rotorblätter wieder zu enteisen. Hierfür wurde das Eis mit Strahlern der Feuerwehr geschmolzen und das Wasser mit vorgewärmten, trockenen Tüchern abgewischt – natürlich unter höchster Vorsicht, um die empfindlichen Rotorblätter aus Kohlenstofffasern nicht zu beschädigen. Nach rund zwei Stunden konnte die gelbe EC 135 mit der Kennung „D-HKUE“ wieder abheben.

 
Autor(en)
MST