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Feuerwehr Nürnberg nicht mehr auf Christoph 27?

20.12.2013

Nürnberg (BAY) ::  Einem inoffiziellen Hinweis zufolge soll die Berufsfeuerwehr (BF) Nürnberg nur noch bis zum 31.03.2014 die Rettungsassistenten für den Rettungshubschrauber “Christoph 27“ stellen. Der entsprechende Vertrag sei zu diesem Datum gekündigt, hieß es. Die BF Nürnberg sorgt seit vielen Jahren dafür, dass für den Dienst auf dem Rettungshubschrauber tagtäglich ein Rettungsassistent mit der Qualifikation zum “HEMS Crew Member“ (HCM) bereitsteht. Ob die HCM ab April dann tatsächlich von einem anderen Vertragspartner kommen werden, und wer dieser sein soll, dürfte in Kürze bekannt werden.

An einigen anderen Luftrettungszentren mehrerer Betreiber in Deutschland war es in den vergangenen Monaten und Jahren bereits zu Wechseln bei der Gestellung der HCM gekommen.

In Nürnberg ist der Dienst auf dem Hubschrauber für den HCM mit der Besonderheit verknüpft, dass der Helikopter “Christoph 27“ über eine Rettungswinde verfügt, die spezielles Training erfordert. Den Helikopter und die Piloten stellt bei “Christoph 27“ die DRF Luftrettung.

Autor(en)
PPR

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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