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Christoph 53 fliegt seinen 20.000sten Einsatz

11.12.2013

Mannheim (BWÜ) ::  Bereits am 5. Dezember wurde der am City-Airport Mannheim stationierte Rettungshubschrauber (RTH) “Christoph 53“ zu seinem 20.000sten Einsatz seit seiner Indienststellung am 1. Juli 1986 alarmiert. Der DRF Luftrettung war dies eine eigene Pressemitteilung wert.

Zwei Einsätze hatte die Besatzung des Mannheimer RTHs schon geleistet, einen Sekundär- und einen Primäreinsatz, als sie um 15:55 Uhr von der zuständigen Integrierten Leitstelle (ILS) der Rhein-Neckar-Region zu einem weiteren Einsatz alarmiert wurde.

Die ILS Rhein-Neckar rief die RTH-Besatzung nach Edingen-Neckarhausen zu einem Verkehrsunfall. Nur sieben Minuten nach der Alarmierung landete “Christoph 53“ als erstes Rettungsmittel am Einsatzort. Nach einer Erstversorgung durch Hubschraubernotarzt und Rettungsassistent/HCM wurde der Patient in ein Krankenhaus gebracht.

Autor(en)
Jörn Fries
Quelle(n):
Pressemitteilung der DRF Luftrettung vom 6. Dezember 2013

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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