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Jahreskalender „Christoph 44“ erscheint zum 11. Mal

21.11.2013

Göttingen (NDS) ::  Vom “Christoph 44“ wird es 2014 wieder einen Jahreskalender geben. Wie in den vergangenen 11 Jahren begleiten ausgewählte Motive aus dem Alltag des Göttinger Rettungshubschraubers durch das Jahr.

Die Herausgeber, Dr. Markus Roessler und Stefan Rampfel, zeigen auf den zwölf Monatsfotos und einem Deckblatt den “Christoph 44“ zum Beispiel bei einem Einsatz am Roringer Berg, an der Weser in Bad Karlshafen oder beim Start nach einem Verkehrsunfall in der Nähe von Gieboldehausen.

Auch diesmal soll der Erlös nach Angaben der Herausgeber einem wohltätigen Zweck zugute kommen:

“So wurden in den vergangenen zehn Jahren über 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen in der Region vergeben. Ein Kalender „kostet“ als Spende (mindestens) 15 Euro. Der Kalender kann auf der Homepage www.chris44.de online bestellt werden.“

Die Auflage sei gegenüber dem Vorjahr reduziert worden. Auch die Betreiberin von “Christoph 44“, die DRF Luftrettung, bietet übrigens in ihrem Onlineshop wieder einen Jahreskalender zum Kauf an.

Autor(en)
PPR
Quelle(n):
Presseinformation der Herausgeber

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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