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Christoph 17: Suche geht weiter (Fotos ergänzt)

08.10.2013

Kempten (BAY) ::  Die Suche nach einem geeigneten Standort für den Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) “Christoph 17“ entwickelt sich zu einer Hängepartie. Neben der Klinik Immenstadt, welche zum Klinikverbund Kempten-Oberallgäu gehört, sei nun auch wieder der derzeitige Interimsstandort am Flugplatz Kempten-Durach im Gespräch. Dies berichteten Anfang Oktober übereinstimmend das Onlineportal All-in.de und der private Radiosender AllgäuHIT. Allerdings stünden weitere Eignungsgutachten und Lärmschutzgutachten an, sollte aus dem bisherigen Interimsstandort ein fester Standort werden.

Der zuständige Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Allgäu hatte zuvor bereits mehrere potenzielle Standorte bewertet. Auch Kaufbeuren und Memmingen waren als Standort ins Gespräch gebracht worden. Hingegen schied der von allen Kemptener Stadtratsfraktionen erst favorisierte und dann wieder verworfene Standort Ursulasried in Kempten bereits im Frühjahr endgültig aus dem Rennen, da die Bundeswehr das Terrain erst im Jahre 2016 räumen werde und zudem die Kosten für den Bau einer aufgeständerten Station immens hoch seien. Der ZSH “Christoph 17“ war jahrelang am Klinikum Kempten stationiert und musste einer Erweiterung des Großklinikums weichen (rth.info berichtete mehrfach). Seit Ende April 2012 ist er übergangsweise am Flugplatz Kempten-Durach stationiert. Der alte Hangar wurde im Mai 2012 abgerissen.

Hauptentscheidungskriterium für die Wahl eines geeigneten Standorts bleibt die luftrechtliche Genehmigung, die der ZRF beim zuständigen Luftamt Südbayern einholen muss. Für den momentanen Standort am Flugplatz Kempten-Durach spricht vor allem, dass die provisorische Genehmigung für den Duracher ZSH-Standort bereits Anfang 2013 in eine zeitlich unbefristete umgewandelt wurde. Auch die Bundespolizei, die den ZSH betreibt, hat sich unlängst aus Gründen der Flugsicherheit für einen Verbleib am Interimsstandort ausgesprochen, würde eine Verlegung an einen anderen Standort jedoch mittragen.

 

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Autor(en)
Jörn Fries